Wettbewerb: 277 Warps - Eine Geschichte

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

      Wettbewerb: 277 Warps - Eine Geschichte

      20.06.2015 21:45 Uhr

      Als ich (42 Jahre) neulich mit meinen beiden Kindern Ben (17 Jahre) und Emma (1 Jahr) von Berlin nach Kiel fuhren, fiel plötzlich mein Navigationssystem aus. Es waren völlig andere GPS Daten auf dem Tool.

      Mein Ben, der sich immer mal gerne in Englisch äußert, sagte dann zu mir: „Mama, mit meinem iBook geht das ganz Easy. Ich habe da in meinem Browser ein Cookie gespeichert, mit dem finden wir Dein Dorf schon.“

      Es war eine wunderschöne Fahrt. Herrlich diese Natur, man kam sich fast vor wie im Paradies. Emma rutschte auf dem Rücksitz immer hin und her. Dabei rief sie „AMA“, sie konnte Mama noch nicht richtig aussprechen, und zeigte mir dadurch, dass sie dringend auf die Toilette musste.

      Ben konnte vor lauter Lachen nicht mehr. Immer wieder bewegte sich Emma von links nach rechts.
      „Hey Mama, pass mal auf, dass das Child hier keinen Lake ins Auto macht“

      Zum Glück war die Rastanlage Klosterkrug nicht weit weg. Das Gaspedal wurde dann etwas stärker durchgedrückt, und so waren wir RuckZuck an der Rastanlage.

      Als wir ausstiegen, war ich völlig geplättet. Das war keine 0815 Rastanlage, sondern wirkte eher wie eine Junglecity. Hier gab es fast alles. Einen Zoo, einen Aquapark und sogar einen Burger KING.
      Ben verspürte nun auch den innerlichen Druck und frage wo es zur Toilette ging. Ich zeigte ihm die Hinweisschilder, wo man das Toilettenhäuschen in Pixelart dargestellt hatte.

      Nachdem alle „Geschäfte“ erledigt waren, verliesen wir völlig Happy diesen Bereich und schlenderten über die Rastanlage. Ben rief: „Mama lass uns doch den Aquapark besuchen“. Naja, eigentlich hatten wir keine Zeit, denn Herr Nexus erwartete uns in Kiel, aber was macht man nicht alles für die Kinder. Von weitem sah der Park fast wie ein Tempel aus. Umgeben von einem sehr schön angelegten Garten. Wo man auch hinsah, überall waren Tiere zu sehen. Links ein Pferd, rechts einige Kühe, und am Himmel flog ein Adler.

      Ben fiel auf, dass einer der Kühe sich etwas seltsam bewegte. „Mama, ich glaube die Kuh hat BSE“, gab er von sich. „Mein Kind, woher hast Du nur immer diese Abkürzungen?“, fragte ich ihn. „Aus dem TV Mama. Seit wir nämlich SKY haben, empfangen wir TOP Sendungen wie zum Beispiel auch Yolo und Noir.“ gab er zur Antwort.

      Endlich am Eingang angekommen. Die Eintrittspreise waren sehr Billig. Pro Kind 3 Euro und pro Erwachsener 13 Euro. Zum Glück spielten die Götter im Olymp mit und bescherten uns schönes Wetter. Ich war völlig überrascht, dass Ben mit seinen 17 Jahren, sich so für diesen Park interessiert.
      „Oh, what for a Lion“ sprudelte es aus ihm heraus, als er einen Löwen sah.
      „Ben, rede mal bitte in einer Sprache, die deine Schwester auch versteht. Immer dieses englische hier Green oder Red. Das versteht Emma noch nicht“ ermahnte ich ihn. Ben brummelte leise vor sich hin „Immer habe ich trouble mit Mama“.

      Mitten im Park stießen wir auf ein Hinweisschild „Hier geht es zum EnderPark“. Was war denn ein Ender? fragte ich mich laut, als mir ein netter Mann dann sagte: „Das ist unser neuer Blauwal, den haben sie Ender genannt“. Komische Namen gibt es schon, dachte ich mir. Die Neugier wurde aber dennoch geweckt und wir machten uns schnurstracks auf den Weg dorthin. Emma fuchtelte wie wild mit den Händen. Dabei zeigte sie in Richtung des Blauwals und gab immer wieder „Delphi, Delphi“ von sich. Für sie war jede Art von Fisch ein Delphin, das sie nur noch nicht richtig aussprechen konnte.

      So verbrachten wir einige Stunden in dem Park, und als wir gerade auf dem sprung in Richtung Ausgang waren, wurde ich auf eine größere Menschenmenge aufmerksam. OB etwas passiert ist?
      Ben wollte eigentlich nach Hause, und drängelte: „Was wollen denn all diese Villager hier? „Lass uns fahren“.
      Ich wollte einfach wissen, was da los ist, also sind wir hingelaufen. Auf einem Plakat stand:
      „Heute Aufführung von DJ BOBO. Er präsentiert -Der Zauber von oz-“.

      Das ist völliges Neuland für mich gewesen. DJ BOBO singt nicht? OK, seine Shows waren immer schon mit mystery und Feuerwerk bestückt, aber ein Schauspiel? Das war nichts für uns, und so machten wir uns auf den langen Weg nach Kiel.

      Normalerweise schlafen Kinder nach so einem anstrengenden Tag. Ben und Emma aber nicht.
      Sie hielten sich mit Sprachübungen wach. „Emma sag mal ABC“ flüsterte Ben. Die kleine ganz stolz darauf „AsD“. „Nein, Emma ohne D“ gab Ben von sich. So ging das die ganze Fahrt lang.

      Der Radio lief so vor sich hin. Mal wurden Oldies wie „Moon light“ von Ted Herold gespielt, mal „Over the Rainbow“ von Israel „IC“ Kamakawiwo‘ ole, oder war das IZ? Zum Glück lief in diesem Sender keine HalliGalli Musik, das hätten meine Nerven nicht mitgemacht.

      Ben mochte diese Art von Musik nicht. „Mama, Let´s play the right music“. Leg mal was von Quadrophobia auf. “Was ist denn das für ein komischer Band Name?” fragte ich. „Po hey, du kennst den Legend Slender Song nicht? Überall bekannt als der CC Song schlechthin.“, fauchte Ben dazwischen, dann fing er plötzlich an, zu singen.
      „This is the Cree Cree Creeper, the free Cree Creeper. A CheaperReaper, with the AnimalXP.
      They are coming to the Netrom and Freeze the Zombies in the NetherCity…...”
      Danach summte er nur noch vor sich hin.

      Noch etwa 10 Kilometer, dann sollten wir den Hafen von Kiel erreicht haben. Gleich in der Nähe befand sich unsere Unterkunft. Das BEST Westend hotel.
      Ein wenig geschlaucht von der langen Fahrt, kamen wir nun endlich an. Die Kinder waren müde und so beschlossen wir, uns erst mal zur Ruhe zu begeben.

      Nach einer ruhigen und erholsamen Nacht ging es in die Lobby um dort das Frühstück zu genießen.
      Am Nachbartisch wurde ich auf ein Gespräch zwischen zwei älteren Damen aufmerksam, die sich sehr laut über die Vielfalt des angebotenen Obstes unterhalten. „Das haben die sicher vom Punimarkt“ äußerte die eine. „Nein, so wie das aussieht ist es vom FCMarkt. Da weiß ich aus sicherer Quelle, dass die eine eigene Farm haben. Außerdem haben die nur BIO Obst“, gab die andere zum Besten.

      Ich konnte da nur mit dem Kopf schütteln. Punimarkt, FCMarkt. Ist doch eigentlich völlig egal, was für ein Markt es war, dass Obst war hervorragend.
      Den Kindern war das egal. Ben versuchte wieder einmal Emma das sprechen beizubringen.
      „Los Emma, sag mal deinen Namen“. Die kleine versuchte es dann „EMMM…A“. „Prima, kleine Schwester und wie macht die Eisenbahn?“, „duff, duff, duff“ sagte sie darauf.

      „So, jetzt esst mal bitte euer Frühstück auf, wir müssen uns noch mit Herrn Nexus treffen“, ermahnte ich Ben. „Aber das macht gerade so viel fun. Müssen wir mit zu diesem Herrn Nexus? Wer ist das überhaupt?“ beschwerte sich Ben und aß brummelnd sein Hörnchen.

      Herr Nexus ist ein, aus Nordkorea stammender Erzhändler, der sich mit dem An- und Verkauf von Gold, Diamant und Edelsteinen, sogenannten Emerald´s, ein kleines Imperium voller Luxus aufgebaut hat. Er selber nennt es lieber Empire Emporium, weil er es von seiner Garage aus geschafft hat, empor zu steigen.

      Gegen 10:00 Uhr begaben wir uns zum ausgemachten Treffpunkt bei an der Kiel Sailing City.
      Gerade angekommen, konnte man noch das Auslaufen der M-S Kadconia bestaunen. „ Was für ein großes Schiff“, staunte Ben. „Ich bin völlig geflasht von dem Teil.“
      Er hatte zuvor noch nie so ein großes Schiff gesehen.

      In der City angekommen, mussten wir noch fast 20 Minuten auf Herrn Nexus warten.
      „Gestatten Sie, Nexus, und das ist mein Sohn Moritz“, stellte Herr Nexus sich vor.
      „Das ist Ben und Emma“, erwiderte ich und bat gleichzeitig Ben darum, zusammen mit Emma und Moritz an den nahe gelegenen Spielplatz zu gehen. „Das soll ein Spielplatz sein? motzte Ben. Das sieht ja aus wie der Kisten-Shop in Saulheim. Keine Schaukel, nur ein Sandkasten. Da können wir nur Sandking spielen“. Grummelnd nahm er Emma an die Hand und bewegten sich mit Moritz dort hin.

      Herr Nexus und ich nahmen am Pier 16 Platz, um über die zukünftigen Projekte zu sprechen. „Was darf ich Ihnen bringen“, fragte der Kellner. „Für mich einen LV und für die Dame einen WS.“
      „ Was haben Sie da gerade bestellt? fragte ich. „Sagen sie bloß, sie kennen keinen Long Varadero? Das ist ein Rum, den ich damals in einem club in Cuba das erste Mal getrunken habe.“
      „und was soll dieser WS sein?“ fragte ich freundlich. „Das ist ein ganz normaler weißer Sekt, den die Frauen, nach meiner Erfahrung, immer gerne trinken.“

      Irgendwie hatte dieser Herr kein Niveau für mich. Erst bestellte er für mich ein Getränk, und dann redet er von seiner Operation. Eine op, die er in einer Stadt namens Yellow Totoro in den USA hinter sich gebracht hat.
      Anständig, wie ich eben bin, habe ich ausreden lassen.

      „Nun Herr Nexus, bevor wir zu meinem Projekt kommen, würde es mich interessieren, wie Sie zu ihrem Reichtum gekommen sind“. Gespannt wartete ich auf die Worte von ihm. Es wäre besser gewesen, ihn nicht darauf anzusprechen, denn er redete sich in einen Rausch.

      Inzwischen freundeten sich Ben und Moritz auf dem Spielplatz an. „Hast Du auch ein Skateboard? fragte Ben. „Ja, eines von Tony hawk“ antwortete Moritz. „Eigentlich wollte ich das Santa Cruz x Star, aber mein Vater ist ein GeizHals.“. „Du bist doch schon 18. Dann solltest du mal Lotto spielen, wenn Du Glück hast, kannst Du dabei eine Mega Summe gewinnen.“ Gab Ben süffisant zurück.

      „Hey, das ist gar nicht mal so verkehrt. Wenn ich mich noch recht erinnern kann, gab es hinten im ZekCenter einen REWE, da gehe ich später mal hin und fülle einen Schein aus.“ Dabei fuchtelte er mit den Händen und lies immer wieder Sand durch die Hände gleiten. „Mit einem großen Gewinn, könnte ich mir einen Roller kaufen, oder Urlaub auf einer einsamen Insel machen. Vielleicht besuche ich auch mal das Tropical Island in der Nähe von Berlin“ schwärmte Moritz.

      Vom aufwirbelnden Sandstaub musste Ben immer niesen. „Hatschie…Hatschie“ ging es andauernd. Klein Emma lächelte Ben an und versuchte das ganze nachzuahmen. „hatch, hatch“ kam immer aus ihr heraus. Emma spielte dann weiter im Sand, während Ben und Moritz immer noch von einem möglichen Lottogewinn schwärmten.

      „Hey, wenn Du das Tropical Island besuchst, kannst Du doch auch einen Abstecher nach Berlin machen. Wir haben hier den Reichstag mit seiner schönen und begehbaren Kuppel.“ Gab Ben von sich. „Mit viel Geld könnte ich auch um den Globus reisen“, säuselte Moritz weiter. Ich könnte nach Afrika, oder Asien. Dubai wäre auch interessant, aber die Multis dort mit ihrem Oel und der Tropen Hitze ist nichts für mich. Orient ja, aber nur in einer voll klimatisierenden Villa.“

      Ben ging dazwischen und meinte: „Wie wäre es mit NY, also New York? Du könntest dort Chinatown besuchen, oder in einem Royal Casino dein Geld vermehren.“
      So ging das einige Zeit munter weiter.

      Zurück zum Projektgespräch mit Herrn Nexus.
      „Nun, wie bin ich zu meinem Reichtum gekommen? Wiederholte er. Während meines USA Aufenthaltes, habe ich unter anderem auch das Capitol in Washington besucht. Dieses Bauwerk faszinierte mich so stark, so dass ich anfing, mir über die Bauweise Gedanken zu machen. Alles war aus Sand- oder Kalkstein. Im Inneren diese riesige Kuppel. Man könnte fast meinen es ist ein ufo, wenn man hochblickt.“

      Nachdenklich fragte ich dann: „Aber was hat das jetzt mit ihrem Reichtum zu tun?“
      „Warten Sie ab, es geht noch weiter“ sagte er mit euphorischer Stimme. „Ich wollte wissen, ob die Steine aus demselben Material sind, wie die von der Ruhmeshalle Walhalla in Donaustauf bei Regensburg. Dabei musste ich feststellen, dass es ein mix aus buntem Sandstein war.“

      „Für meine Nachforschungen habe ich so ziemlich alle Baumärkte aufgesucht. Ob im OBI, Mobau, Hornbach, oder Toom. Nirgends konnte ich auch nur solch einen Stein finden, bis mich dann ein Mitarbeiter von hornbach auf eine Idee brachte: SelberFarmen.“

      „Das soll also der Schlüssel ihres Erfolges sein?“ gab ich zur Antwort.

      Herr Nexus arbeitet früher in einer Bank, weswegen er bereits über einige Informationen in Sachen Wertpapiere und Anlagen hatte. Eigentlich wollte er zur Legend Bank wechseln, was aber aufgrund der geringen Qualifikation damals nicht ausreichte.

      Herr Nexus schwafelte weiter: „Wie sollte ich SelberFarmen? fragte ich mich und beschloss das ganze einmal mit meinem guten Freund Arkan Borg aus Köln zu besprechen.“
      Er unterbrach kurz und bestellte beim Kellner ein weiteres Getränk mit dem seltsamen Namen TM. Gab mir aber gleich zu verstehen, dass es sich hier um Tequilla Mandarin handelt.

      „Wir haben ihn immer nur Octi genannt, da er der achte Sohn einer Großfamilie war“ ging es weiter.
      „Ein lustiger Geselle mit großem Drang nach Party und Feiern. Damals, als wir uns in Venedig ein Spiel seines Lieblingsclubs, den Dom Kickern des 1.FC Köln mit seinem Geis Bock, ansahen, und die auch noch gewonnen haben, sang er vor lauter Freude ständig nur „Viva Colonia…“

      Ich dachte mir nur, hoffentlich hört der bald auf zu trinken. Das gibt ja alles keinen Sinn mehr, was der so erzählt. Mit einem Blick nach links sah ich meine Kinder und Moritz beim Spielen. Die lachten und schienen Freude am Spielen zu haben.

      „Ich könnte mir auch ein eigenes Möbelhaus kaufen“ plauderte Moritz weiter „Am besten ein XXX-Lutz oder wie die heißen.. Eine eigene Restaurantkette wie subway könnte ich mir auch noch vorstellen“ als ihn Ben von seinem Wunschträumen erlöste.
      „Lass mal gut sein Moritz. Was hörst Du eigentlich für Musik?“ fragte er ihn. „Ach das ist verschieden. Je nachdem was für eine Stimmung ich habe.
      Hast Du schon mal was von den Fantastischen Sechs gehört?“
      „Den wen?“ fragte Ben erstaunt. „Sag bloß du kennst die nicht. Das sind Kademlia, _Ignaz_, Patralos, schmucke, SimeonF und ICETE4. Die haben einen verdammt coolen Rap herausgebracht. Ich sing dir mal was vor“.
      „Ne lass mal Moritz“, doch es war schon zu spät. Die Flüstertüte begann zu sprudeln.
      GNB, KDS, DPC, oh weh oh weh, WSK, WSM und LPT“ pfeifft dazwischen
      SPC, Sxp, KNP, ole, ole, oke, AXP, FRI und RWE.
      M+D mit freundlichen Grüßen, die Welt liegt uns zu Füßen.
      Denn wir stehen drauf, wir gehen darauf, für ein Leben voller Kadis und Skill,
      Bevor wir fallen, bauen wir lieber XP Hallen im Kadcon Stil.

      „Stooooop“ rief Ben dazwischen. Das ist ja gar keine Musik für mich. Hör mal auf damit, sonst fängt Emma noch zu weinen an.“

      Inzwischen hatte sich Herr Nexus schon kräftig einen angetrunken und plauderte lächelnd weiter.
      „Ich glaube ich schweife vom eigentlichen Thema ab“, warf er dazwischen. „Das Interesse an Steinen und Edelmetallen wurde durch einen Zufall in mir geweckt. Als ich damals eine ältere ukrainische Dame, ich glaube sie kam aus der Nähe von Tschernobyl, zu ihrem Schließfach begleitete, musste ich feststellen, dass dies eines der großen und bunten Schließfächer der Firma Mietra war. Die sind besonders groß, und als das Fach dann geöffnet wurde, konnte ich die große SySi Box sehen. „

      Plötzlich klingelte sein Telefon. „Nexus….ja…wie sollen die Firmen heißen?...aha… Bist Du dir sicher?...Also ich schlage dir FunMall, FunShop oder FunVille vor….warum?... Nein, HotMall oder Shopville kann sich keiner merken….so so….swissstore? Ich dachte du möchtest dein Geschäft in Schweden eröffnen?....Dachte ich mir schon….ok…Du ich muss Schluß machen…. Bis bald“

      „Entschuldigen Sie bitte, das war Asgard mein schwedischer Freund aus Mora. Er möchte ein Geschäft mit Magic oder Magical Item eröffnen. Was immer er auch mit diesem Magie Zeug meint.“
      „So sind die Schweden eben. Ich sage immer nur Trade and Win. Das ist der Schlüssel zum Erfolg.“

      „Herr Nexus, ich muss sie mal kurz unterbrechen. Meine beiden Kinder sind recht still.“ Unterbrach ich ihn und ging hinüber zum Spielplatz.

      BSS, pass auf, hinter dir“ flüsterte Ben zu Emma. „Da ist wieder ein kleines Wurli
      Ben nannte die Würmer immer so, weil er Emma damit immer erschrecken konnte. Sie zuckt dabei immer so zusammen, als hätte sie in eine Steckdose mit 220 Volt gelangt.
      „Ben, Du sollst Emma nicht immer so erschrecken“ sagte ich mit bestimmender Stimme. „Schon gut, Mama. Hast Du nicht einen Termin?“ gab Ben genervt zurück.

      Ich ging dann wieder zurück, um mir die unendliche Geschichte des Herrn Nexus, anzuhören.

      „ Wo sind wir stehen geblieben?“ fragte er. „Ach bei der Box“ antwortet er sich selber. „Ich bin ja nicht neugierig, aber in dieser Box lag ganz oben ein handgeschriebenes Stück Papier mit der Überschrift: eco Systeme in Medievalley und darunter unverständliche Sätze mit teilweise nur zwei Buchstaben.“

      Seine Stimme wurde ruhiger.
      „Frau Wizard, so hieß die Dame, bemerkte meinen intensiven Blick auf dieses Stück Papier und gab mir völlig überraschend eine Erklärung zu dem geschriebenen Wirrwarr.
      Dabei fing sie zu weinen an, denn das ganze hatte einen ernsten Hintergrund“

      Ich merkte dabei, dass es Herrn Nexus irgendwie nahe ging, obwohl ich das ganze eigentlich gar nicht hören wollte. Schließlich ging es hier um mein Projekt, und nicht um eine alte traurige Geschichte.

      „Ich habe das Schreiben noch hier“ sprach er weiter. „Wollen Sie es mal lesen?“ „…ich… äh… na gut, zeigen Sie mal“ stotterte ich und las mir dieses seltsame Schriftstück durch.

      Brief:
      eco Systeme in Medievalley

      Vom FD für ds wurde die DV für die GT geändert. Die ZV von os wurde eingestellt. Im VZ für FT gibt es keine bb, ww die FP zur RH für HV die RS würde.

      „??????“ dachte ich mir. Das versteht doch kein Mensch. „Herr Nexus, was soll das Ganze? Warum zeigen Sie mir das? Ich verstehe kein Wort davon“

      „Lassen Sie mich kurz erklären was das ganze bedeutet“ erwiderte er und nahm das Schreiben wieder an sich.
      „Es geht um den kleinen Sohn von Frau Wizard, der an einer schweren Erkrankung leidet. Alle Hilfsmittel aus den Drogerien und Apotheken halfen nichts, außer einem guten Tipp von einer Angestellten der dronova Drogerie. Sie sagte, dass man bei Nik, dass ist das Norddeutsche Institut für Kurzzeittherapie, mit besonderen Spiel Therapien die Psychologie beeinflussen kann.“
      Nach einer kurzen Trinkpause redete er weiter.

      „Also dieses Schreiben ist etwas schwer zu verstehen. Sie müssen genau zuhören“, sagte er und legte mit seinem Fachchinesisch los.

      Vom Fachdienst für down Syndrom wurde die Dienstvorschrift für die Genesungstherapie geändert.
      Die zentrale Vergabe von optionalen Schmerzmitteln wurde eingestellt. Im Verzeichnis für Fehlertoleranz gibt es keine besondere Bündelung, weswegen die Festpreise, zur Reha Hilfe für Hilfsvereine, die Realität sprengen würde.


      „War das verständlich für Sie?“
      Völlig überfordert antwortete ich natürlich mit Ja, obwohl ich nichts davon verstanden habe, und winkte auch gleich den Keller heran. „Bringen sie mir bitte ein sc“.

      Dem Herr gegenüber fiel die Kinnlade runter. Nicht nur er konnte Getränke in Kurzbezeichnung bestellen. „Was haben Sie gerade bestellt?“, fragte er erstaunt. Mit einem Lächeln antwortete ich nur „Das ist ein Southern Comfort. Dass Sie das nicht kennen? Was genau hat aber jetzt Frau Wizard, diese ominöse SySi Box mit ihrem Reichtum zu tun? Wir kommen immer vom Thema ab.“

      „Geduld, Geduld“ beruhigte er mich. „Durch meine Kontakte habe ich ihr von ein paar Ärzten erzählt. Dr. cruX in shanghai hat sich auf solche Fälle spezialisiert. Seine afkb Methode hat schon vielen geholfen. Er macht…“, ich unterbrach ihn und wollte wissen, was afkb heißt. „Entschuldigung, dass ist die Atemfrequenz Komplementbindungsreaktion.“ erklärte er kurz und sprach weiter.

      „Also der Doktor macht das ganze für Free, wie man das heute sagt. Seine Praxis gleicht einem Palast, besser gesagt, wie eine Arena. Er nennt es immer liebevoll seine CCArena, was so viel bedeutet wie Community Center Arena. International wir seine Praxis sogar die FreeFarm genannt. Ein guter und kompetenter Arzt. Ideal für alle Spar Füchse.“

      „Mama“, schrie es plötzlich vom Spielplatz her. Ohne zu zögern rannte ich sofort hin. „Was ist passiert?“ hechelte ich voller Sorge. „Emma und ich haben Durst.“ Und ich dachte schon es wäre etwas passiert. „Was wollt ihr den trinken? Emma bekommt einen Saft. Du Ben?“ „Äh…ich nehme ein Cola“, „Moritz was möchtest Du?“ fragte ich. „Hmmm… ich nehme auch ein Cola“ sagte er.
      SCC, das kann ich mir gut merken. „Ben, kommst du dann und holst die Getränke ab?“ Logo Pogo Mama, das mache ich mit links“ flappst er zurück.

      Moritz sah Ben an und meinte“ Cool, deine Mama. Ich glaube wir sollten eine Wg gründen. Dann könnten wir alle zusammen Nyu oder Shaun das Schaf anschauen. Wir könnten auch noch eine MegaDrop Kissenschlacht machen“
      „Eine Drop Kissenschlacht? Was soll das sein“, fragte Ben erstaunt. „Oh man, wenn wir die Kissen hin und her schütteln droppen doch die Federn raus. Weißt du nicht was droppen ist?“ dabei sah Moritz Ben die Verzweiflung in seinem Gesicht an
      „Äh… das ist doch fallen lassen, oder?“ gab Ben von sich.
      „Na logisch. Am besten du kaufst dir mal das neue D+B Buch beim MShop, da steht alles über Droppen und Bastelspass drin.“ „Im phshop kannst Du auch mal schauen, die sind glaube ich noch billiger.“ „Kann ich das nicht bei iBuy bestellen?“ fragte Ben.
      „Junge, jung, das heißt ebay und nicht ibuy“ verbesserte Moritz.

      Zurück am Tisch. „Sorry, aber wenn mein kleiner Engel ruft, dann muss ich da hin“ entschuldigte ich mich bei Herrn Nexus und bestellte die Getränk, welche Ben dann auch gleich abholte.
      „Sie hatten vom Arzt erzählt. Er kann solchen Patienten also helfen?“
      „Nicht nur das. Er betreibt im Moment auch ein Forschungsprojekt mit dem Namen BigXP.“ Antwortet er zurück. „Hierbei handelt es sich um die Krankheit Xeroderma pigmentosum. Das ist eine schwere Hautkrankheit, die durch einen Gendefekt ausgelöst wird.“

      Ich muss schon sagen, Herr Nexus kennt sich sehr gut aus. Am Anfang dachte ich, dass er kein Niveau hat. So kann man sich täuschen.

      Er schwärmte weiter von seinem Superarzt. „ Dr. cruX hat auch schon Pläne für einen XpGarten und einen XpShop. Soweit ich es mitbekommen habe, hat er bereits ein Patent für das neue RazoXp Verfahren beantragt. Dort werden die einzelnen Hautschichten mit einer Injektion behandelt. Mit den ixp Nadeln soll die Rationale Zukunfts Ortung schneller gehen. Dazu verwendet er einen xpkik, eine Art Kikstart mit elektronischen Impulsen.“

      Ich saß nur da und konnte mit dem Kopf schütteln. Wem interessiert es dass ein Arzt in Shanghai dort Forschungen betreibt. Genervt unterbrach ich ihn und gab nur kurz „Das Ganze wird dann wohl international als XpFarm gelten, oder?“ von mir.
      „Ich möchte jetzt nichts mehr von Krankheiten oder sonstigen sinnlosem Zeug von Ihnen hören. Wir haben einen Termin, weil es um mein Projekt geht, und darum, wie Sie zu ihrem Reichtum gelangt sind.“

      Erschrocken lehnte er sich in seinem Stuhl zurück und ich konnte spüren, dass er sich seine nächsten Wort wohl überlegen wird.
      Mittlerweilen war es Mittag geworden. So langsam kam der Hunger und ich bat Herrn N. darum, den Termin zu unterbrechen, um gemeinsam zum Mittagstisch zu gehen, was er unter diesen Umständen auch begrüßte.
      Auf dem Weg zum Restaurant liefen wir am Marktplatz vorbei. Herr Nexus spontan „Wir könnten noch vor dem Mittagessen den Basar von mmoag besuchen. Was halten Sie davon?“
      Schon wieder so eine seltsame Abkürzung, dachte ich und wollte schon nachfragen, als Moritz sich spontan dazu äußerte. „Geil, ein Megamarkt vom Ortsansässigen Aufbaugymnasium. Da müssen wir hin“. Ben darauf. „Was wollen wir auf einem Schulbasar? Ich bin froh, wenn ich mein Abi in der Tasche habe.
      „Meine Herren“ räusperte ich dazwischen. „Wir werden nach dem Mittagessen dort vorbeischauen.
      „Sie hat recht.“ bestätigte mich Herr Nexus.

      Im Restaurant angekommen betrachteten wir uns die Speisekarte. Ich glaubte es ja nicht, auch hier holten mich die Abkürzungen ein. Auf der Seite für Kindermenüs gab es C+C für Currywurst und Cola, oder B+M für Braten mit Mungo Bohnen. Die Kinder wollten aber ein S+S, was für ein Schnitzel mit Salzkartoffeln stand.
      „Kinder was wollt ihr trinken“, fragte ich. „Cola“, kam trocken von Ben. „Bier“ sagte Moritz und versetzte seinem Vater eine kleine Schockstarre. „Nein, ich auch ein Cola bitte“ verbesserte er sich.
      Emma bekommt einen Ace Saft. Kaum gedacht, kam der Kellner schon aus der Küche, um die Bestellung entgegen zu nehmen.

      Gesättigt und leicht müde machten wir uns auf den Weg zum Basar. "Schau mal Ben, hier gibt es Grim Tales. das ist ein voll geiles Spiel" gab Moritz von sich. "Ich lese da lieber Bücher. Schau mal, so was wie hier von Skelli Burns, ähh.. ich meinte Kelli S. Burns. Das Celeb 2.0 in Englisch" sagte Ben.
      Plötzlich jubelte er laut: "Das ist der Hammer....der Oberhammer. Hier liegt die erste Ausgabe vom Kadcon Wochenblatt". Die muss ich haben, und hier, das wäre was für Emma" ergänzte er. Das ist doch der Scar aus König der Löwen. Ein Kuscheltier für meine liebe Schwester. Kaufst du den bitte, Mama?"
      "Meinst du nicht, wir sollten uns mal im Real oder in der Edeka nach einem Originalverpackten Kuscheltier umsehen? Wer weiß, was da für Filzläuse drin stecken" antworte ich Ben.

      "Hey wartet mal kurz", rief Moritz. Ich möchte mir nur schnell das Sony vct-HM1 hier kaufen. Meine Action-Cam Halterung ist bei meinem letzten Sturz mit dem Mountainbike kaputt gegangen."

      Nach gefühlten Stunden der Wühlerei und Umschauen, ging es wieder zum Pier zurück. Ben, Emma und Moritz gingen freiwillig zum Spielplatz, während Herr Nexus und ich wieder dort Platz nahmen.

      Ich eröffnete das Gespräch mit "Nach dem wir jetzt alle GESUND hier her gekommen sind, könnten Sie mir doch ihre Geschichte zu Ende erzählen."
      "Ja, natürlich. Wo waren wir stecken geblieben? Bei der Hautkrankheit." Er lächelte jetzt sehr spitzfindig zu mir herüber. "Keine Angst. Nun werde ich Ihnen mein kleines Dia Geheimnis anvertrauen"
      "Frau Wizard dankte mir mehrfach, für die guten Adressen der Ärzte und teilte mir mit, dass ein Professor Jwo Pan aus Hayward, vor ca. 2 Jahren einmal in angelhofen einen Vortrag über die Ermüdung und den Bruch von verschiedenen Steinen gehalten hatte.
      Soweit sie sich noch erinnern kann, hing ein Plakat in der Nähe vom Kik, an einer Litfaßsäule mit der Überschrift "legacy of stones, gesponsert von der Firma SBS aus der Schweiz"

      Das war ja interessant, dachte ich mir. Jetzt kann es nicht mehr lange dauern. "Aha, jetzt begreife ich langsam. Sie haben im Austausch quasi Informationen zu Ihrem Vorhaben Steine SelberFarmen zu wollen, erhalten.
      "Genau" antwortete er. "Sie gab mir auch gleich eine gute Adresse in Südafrika, wo man Extra viel Steine finden konnte. Wir hatten den 1. Advent, und es war auch sehr kalt damals, so beschloss ich spontan nach Kimberly in Südafrika zu fliegen. "

      "Ist es da nicht viel zu heiß um diese Jahreszeit?" fragte ich. "Nein, es waren so um die 30 Grad, und mein Hotel das Giga blacksheep war spitzenmäßig klimatisiert" konterte er.
      "Das ist aber ein sehr seltsamer Name für ein Hotel." wunderte ich mich offen. "Aber nicht doch. Das ist eine große Kette, die haben noch andere Hotels, wie das Mega Greenpig, oder das Terra Redcow. Ist denen ihre Strategie." beruhigte mich Herr Nexus.

      "Das beste aber an meinem Hotel, ist das Plus an Behaglichkeit, denn im hinteren Teil der Anlage befand sich auch noch ein ganz seltener Mazu Tempel, der sonst eigentlich nur in Asien vorkommt.
      Wobei....wenn ich darüber nachdenke, hatte ich auch einen in Los Angeles gesehen"

      Immer wieder blickte ich zu den Kindern hinüber. Emma war eingeschlafen. Ben und Moritz unterhielten sich. Gleichzeitig fragte ich mich, was mein Gegenüber in Südafrika gemacht hat. So beschloss ich, ihn nochmals danach zu fragen.

      "Haben Sie nun ihre Steine in Südafrika gefunden?" Er räusperte kurz und antwortete mir "Jein, das war eigentlich purer Zufall, denn als ich durch die Straßen von Kimberly lief, fiel mir sofort ein Geschäft auf. Es hieß KBuy und war das bekannteste Geschäft dort.
      Wie soll ich diesen Laden beschreiben?....Hmmm...es war auf jedenfalls nicht so ein Discounter wie Aldi, Lidl oder Netto, sondern eher ein Geschäft für seltsame Erze.
      Mein Blick richtete sich vor allem auf das blaugrüne bis schwarze Kimberlit, das es hier in Massen gab...."
      "Wie bitte, was ist denn das für ein Gestein? Das kenne ich gar nicht. Ist das wertvoll?" gab ich fragend von mir.
      "Zum Glück, junge Frau. Zum Glück. Nur wenige Menschen wissen , dass sich kleinere Diamanten in den magmatischen Gestein befinden, und bei einem Preis von 10 Kadis pro Bruchstein, konnte ich ein sehr lukratives Geschäft tätigen.
      "Heute" fuhr er fort "Ja Heute sind die Diamanten mindestens 58 Kadis wert. Sie sehen also, dass sich mein Geschäft gelohnt hat.
      Nun wissen Sie, warum ich so viel Geld habe und Sie möglicherweise mit ihrem Projekt unterstützen kann."
      Er strahlte, und sah sehr glücklich aus. Diese Chance musste ich für mich ausnutzen.

      "Applaus, Applaus Herr Nexus. Ihr Geschäftssinn hat sie also nicht im Stich gelassen. Ich würde jetzt gerne über mein Projekt sprechen, wenn es ihnen nichts ausmacht. Dazu habe ich..... ring...ring... Entschuldigung ich muss kurz ran gehen.
      Hallo _Yata_....was für ein Konzert?...Eine Reunion Band....ich dachte dass Porcupine Tree sich 2012 aufgelöst haben....ach die spielen die Lieder nach von denen....ok...du ich muss Schluss machen.....mein Projekt, du weißt schon....mach ich.... tschüüüüß und grüße 006eragon, Rrotok, Bisenius18 und Nico99991 von mir."

      Ich lasse mich eigentlich nur ungern unterbrechen, aber in diesem Fall musste ich rangehen. Zum Glück habe ich den Faden nicht verloren und so führte mein Gespräch weiter fort. "Also, ich plane etwas geheimes, aber keinen Shop im Stil von Penny oder Nahkauf und auch kein Glücksspiel. Es ist ein Experiment"

      "Warten Sie. Ein Experiment? Da habe ich doch etwas gelesen. Lassen Sie mich kurz überlegen.....Natürlich, es geht um das Geschäft von ihrem Anrufer _Yata_, der irgendwo in der Stadt Kadcon einen schönen Laden hat, oder? gab er mit runzelnder Stirn von sich.

      "Nein, es geht um einen Wettbewerb, wo 3 Leute aus der großen Stadt Kadcon etwas gewinnen können. So etwas hat es dort noch nicht gegeben. Es ist bereits gut durchgeplant, und es fehlt nur noch eine winzige Kleinigkeit, die ich aber in den nächsten Tagen noch erledigen werde."

      Ich konnte die Spannung und Neugier in seinen Augen sehen. Er wollte jetzt unbedingt wissen, warum ich die lange Reise von Berlin nach Kiel auf mich nahm.

      "Wie kann ich Sie jetzt bei dem Projekt unterstützen? Brauchen Sie Geld, oder Kontakte?" fragte er bestimmend.

      "Nun, eigentlich brauche ich für diesen Wettbewerb kein Geld. Das habe ich alles schon zusammen. Wenn Sie aber öffentlich genannt werden wollen, dann kann ich Ihnen gerne ein Konto nennen, wo sie Ihren Beitrag dazu geben können. Es sollten aber mindestens 2000 dieser städtischen Kadcon Währung sein, dass Sie auf das Konto wettbewerb überweisen können." gab ich ihm zu verstehen.

      Er blickte mich fragend an, denn es erschien ihm nicht ganz geheuer. "Was genau machen Sie mit diesem Geld, und wie muss ich es überweisen? fragte er nach.

      "Alles was auf diesem Konto eingeht, wird als Preisgeld wieder ausgeschüttet. Keine Panik Herr Nexus, alles geht seinen Gang, notfalls ziehe ich einen von den fantastischen Sechs hinzu. Damit sie etwas überweisen können, müssen Sie zu ihrer Bank gehen und dort etwas in den Chat schreiben. Das Ganze geht dann so: /kbank einzahlen wettbewerb 2000 oder mehr"

      Vor lauter Reden, hätte ich doch fast die Kinder vergessen. Ich bedankte mich bei Herrn Nexus und wir gingen dann zusammen die Kinder vom Spielplatz holen.
      "Ben, danke dass Du so fürsorglich auf Emma aufgepasst hast. Dafür gehen wir morgen schwimmen" lobte ich meinen großen.
      Wir verabschiedeten und von Herrn Nexus und gingen zurück ins Hotel.

      "Was habt ihr denn heute solange gemacht? fragte mich Ben. "Es geht um einen Wettbewerb, aber es ist schon spät. Ich werde morgen etwas dazu sagen. Jetzt aber ab in die Falle ihr beiden. Träumt was Schönes."
      Die beiden bekamen noch einen Gute Nacht Kuss und ich genehmigte mir an der Bar noch ein Glas Sekt.

      Statistik:
      10 Seiten Word Dokument
      486 Zeilen
      5230 Wörter
      31.751 Zeichen mit Leerzeichen

      Walhalla - Der Ruhmestempel, inkl. Freiluftshop bei /w Walhalla oder /w mix Was für ein schöner Warp
      Schon gelesen? 277 Warps - Eine Geschichte

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „_Yata_“ ()

      Gewinne 1 von 3 einzigartigen T-Shirts

      Mit einem wundervollen Sonnenaufgang, begann unser nächster Tag. Am Frühstückstisch murmelte Ben vor sich hin: "Ich gehe heute auf keinen Spielplatz mehr. Zum schwimmen habe ich auch keinen Bock".
      "Warum willst Du nicht schwimmen gehen, es wird doch schön heute" fragte ich.
      "Hast du gesehen, was für gute Klamotten Moritz an hatte? Warum bekomme ich nicht so ein schönes T-Shirt?" jammerte er.

      Plötzlich sah ich, wie Emma mit dem vollen Glas Milch spielte. "Emma, nein...EMMA....EMMA...lass das Glas los....Was habe ich dir gesagt?"
      "Na toll, jetzt hat sie mein Lieblings T-Shirt mit ihrer blöden Milch vollgesaut" warf Ben ein.
      "Jetzt habe ich gar keine Lust mehr fort zu gehen!". Seine Lippen verzogen sich nach unten und er begann schmollend sein T-Shirt zu säubern.

      Wie sagte einst die Kinderpsychologin de Boer aus Bamberg? "Wenn ihr Kind mal schmollt, entlocken sie ein Lächeln mit einer kleinen Überraschung"

      Wie kann ich einen 17 jährigen überraschen?, dachte ich so vor mich, als am Buffet ein kleines Mädchen zu seinem Vater sagte: "Gehen wir heute noch zur Kieler Woche? Die haben da eine kleine Veranstaltung, wo man etwas gewinnen kann."

      Gespannt hörte ich den beiden unauffällig zu. "Wann geht das los Maria?" fragte der Vater. "Hmm... irgendwann Nachmittags", gab das Mädchen zur Antwort.

      Der Herr schien nett zu sein, weswegen ich ihn um die Örtlichkeit dieser Veranstaltung bat. Er gab mir auch gleich eine Antwort, mit der ich zuerst gar nichts anfangen konnte.

      "Sie sind neu hier in Kiel, richtig?, Kennen Sie den Ratsdienergarten? Da findet heute ein Wettbewerb statt." versuchte er mir zu erklären. Ich zuckte mit der Schulter und fragte ihn, wie man denn dort hinkomme und um was für einen Wettbewerb es sich handle.

      "Am besten begleite ich Sie dahin, wenn Sie damit einverstanden sind. Oh Pardon, ich habe mich noch gar nicht vorgestellt. Mein Name ist Volker Ingo Patzer , aber alle nennen mich nur VIP, und Sie sind?" überfuhr er mich. "Nennen Sie mich einfach nur Ben´s Mama" äußerte ich spontan und dachte mir "Das ist ja wie bei Dirty Dancing mit dem Ausspruch Ich habe eine Wassermelone getragen"

      Wir verabredeten uns dann um 13:00 Uhr am Hotelempfang.
      Mit meinem zwischenzeitlich gefülltem Teller, ging ich wieder zurück zu den Kindern. "Mama, wer war denn das?" fuhr Ben mich an. "Das wirst Du heute Nachmittag feststellen. Ich habe da eine kleine Überraschung für dich. Mehr wird aber nicht verraten" äußerte ich geheimnisvoll.

      Emma schien sich zu freuen. "naschu,naschu" gab sie von sich. Ist es nicht schön, wenn Kinder sprechen lernen?
      Ben war sichtlich angespannt wegen des bevorstehenden Nachmittages. Das konnte man ganz deutlich sehen. Nicht einmal sein schmutziges T-Shirt interessierte ihn mehr.

      Gegen 13:00 Uhr standen wir Abmarschbereit. VIP kam mit seiner Tochter herunter und so zogen wir los, um uns die Veranstaltung anzuschauen.
      Was ist nur mit meinem Ben los? So kenn ich ihn ja gar nicht. Ganz verwegen blickte er immer zu Maria hinüber. Sie müsste etwa so alt wie Ben sein, dachte ich mir.
      "Na Maria, willst Du dich nicht mal vorstellen?" stichelte er seine Tochter an. Man merke auch von ihr, dass sie sehr schüchtern war.

      "Hallo, ich bin Maria, und Du bist?", "Ben, mein Name ist Ben. Darf ich dich mal fragen, wie alt du bist?" "16" gab sie zurück. "Ich 17" lächelte Ben.
      Unterwegs erzählte mir VIP dann, dass er Besitzer eines kleinen Shops ist, wo man verschiedene Dinge bestellen kann. Das ganze läuft über ein Code System. Ich hatte da gar keinen Durchblick, was er mir auch gleich ansah.

      "Ich sehe schon, ich langweile Sie mit meinem kleinen Shop" sagte er ein wenig enttäuschend. "Aber nein, ich verstehe nur das ganze Code System irgendwie nicht. Normalerweise bezahle ich mit Geld und erhalte meine Ware" versuchte ich mich rauszureden.

      Er bat mich dann, in dem nahe gelegenen Park auf einer Parkbank Platz zu nehmen. Gegenüber war zufälligerweise auch ein Spielplatz. Den Blick von Ben konnte ich hinter meinem Rücken eindeutig spüren. "Du brauchst nichts sagen, ich gehe mit Maria und Emma zum Spielplatz" sagte er knirschend zu mir.

      "Ihr Sohn ist ja nett. Na, die beiden werden sich schon vertragen". Während ich den Kindern noch hinterher blickte, redete VIP weiter." Ich möchte Ihnen in Ruhe einmal erklären, wie das ganze System funktioniert." Sie gehen ins Internet und rufen die Seite shop.kadcon.de auf. Nun geben Sie ihren Namen ein und bestätigen das Ganze. Wenn das alles erledigt ist, können Sie aus mehreren Angeboten auswählen. Ich empfehle meinen Kunden immer die beiden Sonderprodukte Werbung und Modelle. Diese sind einzigartig und auch nur dort erhältlich"

      Es wirkte irgendwie langweilig auf mich. Möchte er mir Geld aus der Tasche ziehen? Warum erzählt er mir das. "Es gibt dort auch noch spezielle Vorteilspakete wie Warps oder Pfeil-Effekte, die man für wenig Geld kaufen kann." sprach er weiter.
      "-Das ideale Geschenk für alle ohne VIP-" sang er schon fast. Es klang so, als ob er damit im Fernsehen auftritt.

      "Das ist ja toll" gab ich eigentlich widerwillig von mir. "...und wie kann man da bezahlen?" täuschte ich mein Interesse vor.
      "Das ist heutzutage kein Problem mehr. Sie können mit PayPal, paysafecard, sofort überweisung oder einfacher Banküberweisung bezahlen"

      "Vielen Dank, jetzt habe ich wieder etwas dazu gelernt."

      Ben warf mir einen verzweifelten Blick herüber, so als ob er mir sagen wollte "Gehen wir endlich weiter?" Ich nickte kurz und winkte die Kinder her. "Gehen wir weiter", sagte ich.

      Nur noch wenige Meter und wir waren am Ratsdienergarten angelangt. Hier war die Hölle los. So einen Menschenauflauf habe ich seit langem nicht mehr gesehen.
      Maria schrie auf: "Da ist es Papa, da vorne, siehst du es?" Sie zog ihren Vater in Richtung der Massen. Wir natürlich hinterher.

      "Was ist da?" fragte Ben mich. "Das ist die angekündigte Überraschung Ben" erwiderte ich ihm.
      Nachdem wir uns durch das Gedränge geschoben haben, standen wir vor einem riesigen Plakat.

      Weil das ganze so einmalig war, habe ich ein Foto davon gemacht.



      "Da will ich mitmachen Papa" freute sich Maria. "Poh ey, was für ein schönes T-Shirt, das will ich auch" konterte Ben.
      "Schau mal Ben, wenn Du gewinnst, wird sogar dein Minecraft Name mit auf das T-Shirt gedruckt" gab sie Ben zu verstehen.

      Während die beiden noch völlig auf dieses Plakat fixiert waren, hatte ich in der Zwischenzeit ein neues T-Shirt für Ben gekauft.
      "Hier Ben, für dich" sagte ich und übergab ihm das neue T-Shirt.

      VIP und ich lasen uns die Teilnahmevoraussatzungen durch und erklärtes sie den beiden. Danach trennten sich unsere Wege, und wir sind gespannt, wie viele Bewerber es hier gibt.

      Viel Spaß mit diesem Wettbewerb

      Walhalla - Der Ruhmestempel, inkl. Freiluftshop bei /w Walhalla oder /w mix Was für ein schöner Warp
      Schon gelesen? 277 Warps - Eine Geschichte

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „_Yata_“ ()

      Sehr schöne Geschichte, auf sollche Ideen muss man erst einmal kommen :D (y)

      //edit
      bis mich dann ein Mitarbeiter von hornbach auf eine Idee brachte: SelberFarmen.“
      besste stelle ich musste so schmunzeln, fast so als ich (oder Niki0311) in deiner Geschichte auch mitspielen würde :DD
      HornbachGroup Präsentiert:
      /w hornbach auf S1 S2 und S3 | Bei uns kann man auch Bestellen, einfach eine PN schreiben
      >>>m.twitch.tv/raffi25 Raffi's Twitch Kanal <<< (Abonnieren erwünscht :P )

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Raffi25“ ()

      Um eines dieser begehrten T-Sirts mit euerem Minecraft Namen zu erhalten, müsst ihr eigentlich nur eine Geschichte erzählen, wo am besten alle Warps eines Servers vorkommen.

      Schön wäre es, wenn man etwas von S2 oder S3 lesen könnte.

      Die Geschichte sollte auch Hand und Fuß haben, so wie oben. Wer sich einmal die Mühe gemacht, und das ganze auch richtig gelesen hat, wird festgestellt haben, dass Herr Nexus mit seinen Edelmetallen, nicht umsonst eine der Hauptpersonen ist.

      Weil man so eine Geschichte nicht einfach in 2 Stunden dahin kritzelt, kann zur Not der Abgabetermin auch verschoben werde. Dazu werde ich aber bis Mitte Juli warten.

      Walhalla - Der Ruhmestempel, inkl. Freiluftshop bei /w Walhalla oder /w mix Was für ein schöner Warp
      Schon gelesen? 277 Warps - Eine Geschichte