Homosexualität - Fragen, Aufklärung und Richtigstellung

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    Homosexualität - Fragen, Aufklärung und Richtigstellung

    Hallö,

    man sieht ja mitlerweile leider sehr oft, dass Worte wie "homo", "schwul", "gay" etc als Schimpfwort verwenden werden.
    Ich frage mich wieso und vllt hat jmd von euch eine Erklärung dafür, da er evtl selbst diese Worte so verwendet, jmd kennt, der es tut und von ihm die Erklärung hat oä.

    Auch wüsste ich gerne von denen, die etwas gegen Homosexuelle haben, oder aber eine Erklärung auf die Frage haben, was an uns denn so schlimm sein soll, dass ihr etwas gegen uns habt. Auch, was gegen die Gleichstellung in Ehe und Adoption (generell vor Gleichstellung vor dem Gesetz) spricht.

    Coffee1990 schrieb:

    Und Ehe stünde unter einem gewissen Schutz in Grundgesetz (und oder BGB)?
    Was bitte soll das bedeuten? [im Bezug auf Gleichstellung von homosexuellen Paaren zu heterosexuellen Paaren.]


    Generell auch Fragen, die ihr über Homosexualität/an Homosexuelle habt, könnt ihr hier fragen.


    Höre mir Meinungen gerne an, möchte sie ja gerne wissen und evtl aufzeigen, dass wir nur völlig normale Menschen sind und keine Monster oä. Versuchen wir bitte auf beiden Seiten einen höflichen Ton zu bewahren. :)

    Coffee1990 schrieb:

    Dieser Thread [ist] vorwiegend dafür gedacht dass mir endlich mal vernünftige Gründe genannt werden weshalb wir so schlimm sein sollen, damit wir eben diese (wahrscheinlich Missverständnisse) aus der Welt räumen können aber der Thread sollte auch dazu sein, aufzuklären. ZB Thema ist es eine Entscheidung? Dass wir klarmachen können, dass es das nicht ist - Vorurteile und Missverständnisse aus der Welt räumen können, damit wir endlich von denen die eben an diese Missverständnisse glaubten, verstanden werden.


    "Alle genannten Argumente im Bezug auf Homophobie auf einen Blick"

    "Pro Gleichstellung - Verteidigung Homosexueller - Pro für es ist okay"


    The_doctor_hoo schrieb:

    Es ist vollkommen normal und absolut harmlos


    JaKen04 schrieb:

    Auch ohne homosexuelle Eltern gehabt zu haben, hatte ich das Problem, nie einen Vater gehabt zu haben, der sich um mich kümmerte. DA ich aber so aufgewachsen bin, war es kein Problem. Ich glaube, man kommt damit gut klar, wenn man es nicht anders kennt. Meine Schwester hat es auch ohne ihn gut geschafft, obwohl sie ihn noch als Vater kannte.


    JaKen04 schrieb:

    Aber ich hätte lieber 2 Mütter/Väter gehabt, als den Vater, den ich jetzt habe.


    Oelkrug schrieb:

    Homosexualität ist definitiv keine Entscheidung sondern etwas womit man geboren wird.


    Scylthe schrieb:

    mit andere Geschlechtern zu verkehren und Kinder zumachen = Population steigt => in wenige Jahre hat die Erde keine Platz mehr für weitere menschliche Nachkommen...

    [...] Lieber sollen die [Homosexuellen] die bereits zurückgelassenen Kinder adoptieren, die brauchen unbedingt elterliche Liebe (egal von welchen Geschlechts die beiden Elternteile sind) und genau diese Liebe muss weitergegeben werden und somit (indirekt) auch das Gegenteil von aktuelle Gesellschaft liefern.


    vMief | Der_Schlumpf schrieb:

    Im römischen Reich war Homosexualität zum Beispiel etwas ganz normales, bevor dort das Christentum verbreitet wurde.


    grnet schrieb:

    Homosexualität ist was Angeborenes, etwas Natürliches, eine Variante der sexuellen Orientierung, die einfach viel seltener ist als die andere, die heterosexuelle. Und nein es ist KEINE bewusste Entscheidung, homosexuell zu sein. Die paar Ausnahmen sind statistisch irrelevant. Deswegen kann man Homosexualität auch nicht ablehnen, oder will jemand etwa die Schwerkraft ablehnen, weil es ihm nicht passt, ab und zu mal auf die Schnauze zu fliegen? Eher nicht... Darum: Wer behauptet, Homosexualität sei entweder eine Krankheit oder Folge einer freien Entscheidung, der hat das Wichtigste nicht begriffen: Es ist eine Eigenschaft wie die Haar- oder Augenfarbe, die wir NICHT auswählen können.


    TrueMG351 schrieb:

    Ich arbeite in einem Pflegeberuf und arbeite auch mit homosexuellen Menschen.
    Mir fällt bei den Personen aber immer etwas auf:

    Schwul = Mann + Mann (Mensch + Mensch)
    Lesbisch = Frau + Frau (Mensch + Mensch)
    Hetero = Mann + Frau (Mensch + Mensch)
    Na, fällt euch was auf?
    Richtig! Das Wort Mensch! Sind wir das nicht alle? ;)


    Coffee1990 schrieb:

    "Ein paar Videos zum Thema"


    Dieses Video bringt sehr vieles sehr schön auf den Punkt. Es ist auch etwas, dass sich die Gläubigen mal anschauen sollten, die meinen Homosexualität sei falsch, da es so in der a bible stünde.



    Und zu der 2 Mütter/väter evtl schlecht fürs Kind - sache:





    Hier dazu, dass Homosexuelles Umfeld das Kind homosexuel machen könnte:



    Sich das vorzustellen was in den folgenden Videos gezeigt wird ist ziemlich schwer, weil wir es nicht mal ansatzweise kennen, aber dennoch finde ich es gute Videos um mal zu verdeutlichen wie wir zT behandelt werden, wenn ihr jmd kennt der sich so verhält, zeigt Ohm die Videos mal vllt bringt es ja was..





    "Offtopic"


    Das hab ich gefunden was das ganze es sei ne Entscheidung angeht"


    Besonders interessant fine ich dabei die sache mit den zwillingen.


    Kanakura schrieb:

    im endeffekt bin ich froh dass es homosexuelle leute auf der Welt gibt. weil Homosexuelle leute mir in meinem bisherigen leben immer besser zugehört haben als heterosexuelle.... ich habe sehr viele homosexuelle freunde und bin über die viel glücklicher als die heterosexuellen...... was jetzt aber nicht sagen soll das wir heterosexuellen total böse und schei... sind.

    es gibt auch probleme die man eben mit dem besten freund nicht besprechen kann oder auch nicht mit der ehefrau oder sonstiges dann ist bei mir mindestens ein Homosexueller da der mir mit rat und tat bei seite steht und mich auch ohne problem zu unangenehmen sachen bringt die im nachhinein von mir als gut für meinen inneren frieden befunden wurden.

    Wenn ihr von mir einen rat wollt... wennihr erfahrt euer bester freund eure beste freundin ist homosexuell baut keinen abstand auf diese leute sind ein geschenk für jeden der ihnen wichtig ist.


    Kanakura schrieb:

    leben und leben lassen: und danach sollten wir uns alle richten egal um was es geht


    Harlekinz schrieb:

    Für mich persönlich ist es vollkommen egal, ob jemand schwul, lesbisch oder hetero ist. Das geht mich schlicht und einfach nichts an, jeder soll leben wie ER ist
    (Coffee nur als nett gemeinter Hinweis dieses ER ist gleichstehend für sie für alle ).
    Für mich ist das wichtigste unser schönes Grundgesetz. Das sagt alle Menschen sind gleich, alle Menschen dürfen sich frei entfalten solange sie sich an die Gesetze halten.
    Mir wäre neu dass schwul oder lesbisch gegen Gesetze verstößt (das wurde zum Glück geändert), ich bin auch dafür dass die Ehe und Verpartnerung endlich gleichgestellt sind, ich bin auch dafür dass schwule , lesbische Paare genauso einfach adoptieren könne wie Hetero Paare.

    Warum ich dafür bin -> weil es mir persönlich gar nichts bringt dagegen zu sein, also warum sollte ich mir den Stress geben?


    Coffee1990 schrieb:

    Schließlich möchte ich auch eine Familie haben und glücklich mit meiner Freundin zusammen leben und das auch gerne in Deutschland.


    SeraphGirl schrieb:

    es ist Liebe, und Liebe ist niemals unnatürlich, daher finde ich es eine Schande, so etwas als Schimpfwort zu benutzen. Oder es gar zu verbieten, wie es ja in machen Ländern und Staaten der Fall ist.






    "Kontra Gleichstellung - Angriff Homosexueller - Es ist nicht okay"


    vMief | Der_Schlumpf schrieb:

    Ich bin gegen Homosexualität, Schwul sein, etc. Warum? Das liegt einfach an meinem Glauben. Da ich ernsthaft und überzeugt Christ bin, glaube ich an die Bibel und deren vollkommene Wahrheit. Und die Bibel sagt mir an mehreren Stellen eindeutig, dass Homosexualität falsch ist und von Gott nicht gewollt ist, dass Gott das ekelhaft findet.


    minernivek schrieb:

    Mann und Mann können zusammen keine Kinder zeugen Frau und Frau können zusammen keine Kinder zeugen.


    Chuchulein schrieb:

    "Angst vor dem Fremden"


    Chuchulein schrieb:

    Menschen haben doch immer Angst vor dem, was sie nicht verstehen.

    Viellt. haben sie aber auch Angst, dass Homosexualität ansteckend sein könnte




    "Gegenargumente: Pro Homosexualität"




    BuenaJormax schrieb:

    Homosexualität existiert, eine Bewertung ist nicht nur irrelevant, sondern auch gefährlich.


    BuenaJormax schrieb:

    Problematisch finde ich das, weil du hier verlangst, dass deine grundsätzlich religiös begründeten Ansichten als selbstverständlich angesehen und verbreitet werden. Eine tatsächliche Umsetzung dieses Wunsches hätte nicht nur zur Folge, dass sich mindestens ein Prozent der deutschen Bevölkerung aus künstlichem, moralischen Zwang nicht mehr zu seiner (nicht beeinflussbaren!) Sexualität bekennen könnte, ohne mit Anfeindungen rechnen zu müssen. Du förderst damit auch den ohnehin schon entstehenden, von Coffee beschriebenen Selbsthass und die Schuldgefühle vieler Jugendlicher, die wie gesagt keine Kontrolle über ihre sexuelle Orientierung haben.


    Coffee1990 schrieb:

    "Mann und Mann können zusammen keine Kinder zeugen Frau und Frau können zusammen keine Kinder zeugen."

    Demnach wäre auch eine heterosexuelle Beziehung falsch wenn einer der Partner unfruchtbar ist oder das paar keine Kinder will.

    "Wenn man nun als Christ glaubt Gott hat den Menschen erschaffen, dann könnten sich manche Menschen denken, dass diese Konstellation von Gott nicht gewollt war."

    Wenn Gott den Menschen erschaffen hat und Homosexualität etwas angeborenes ist dann hat Gott ihn so erschaffen folglich ist es nicht falsch.


    Scylthe schrieb:

    genau wegen Ablehnung der Homosexuelle gibt es viele Waisenkinder und Überpopulation auf Erde... Ist das überhaupt gewollt? Das ist nicht der richtige Weg


    BuenaJormax schrieb:

    Und wenn nun die Ansicht, Homosexualität sei "eklig", populärer wird, werden die Anfeindungen gegenüber den Betroffenen ganz von allein steigen. Damit ist niemandem geholfen und es gibt nur noch mehr unnötigen Hass in der Welt.


    Kanakura schrieb:

    Glaube ist schön und gut aber wenn der glaube etwas verbieten bzw unterdrücken will was Völlig normal ist ... dann sorry dann brauche ich den glauben nicht


    grnet schrieb:

    Wäre es eine bewusste Entscheidung, homosexuell zu sein, wäre diese "Freiwilligkeit" möglich. Sie ist aber leider nicht freiwillig, sondern eine biologisch bedingte, unveränderliche Eigenschaft eines Lebewesens. Und die kann man nicht freiwillig ablegen, auch nicht unfreiwillig. Obwohl das Ganze sogar wissenschaftlich nachweisbar sind, haben manche Leute, nennen wir sie mal netterweise Gläubige, Mühe damit. Für sie ist sowas nämlich "gegen die Natur", da es nicht in ihrer heiligen Schrift steht. Ob es irgendwo in der Natur vorkommt oder nicht, das ist irrelevant, wichtig ist nur, was in ihrer schönen Schrift steht.


    Scylthe schrieb:

    Wenn einer kommt und es meinen müssen, die Liebe zwischen zwei Liebenden zu brechen, nur weil es ihn nicht passt, dann entstehen Trauer und Hass der Betroffenen und könnte zur Folge haben (gibts unzählig viele Beispiel) und das sollte auf keinen Fall passieren. Einfach Homosexuell erlauben und die Zukunft ist zufrieden mit uns.


    Coffee1990 schrieb:

    - wir schaden niemandem, anderes als die meisten Homophoben, die uns schaden
    - Wenn nur Heterosexualität okay wäre, da eine Beziehung/Ehe für Kinder sorgen soll, dann wäre es genau so falsch wenn heteros zsm sind die keine kinder bekommen können/wollen, man müsste sie dies bezüglich befragen/untersuchen wenn sie heiraten wollen -> extremer Eingriff in die Privatsphäre
    - Das Buch in der Bibel das sagt Homosexuelle sollten gesteinigt werden ist das selbe, das sagt, die die Schalentiere essen sollten gesteinigt werden und dass Sklaverei gewünscht sei. Wenn also jmd mit der Bibel bezeugen will, dass deshalb Homosexualität falsch sei, soll er bitte das selbe gegenüber Menschen machen, die Schalentiere essen und sich Sklaven halten + die halbtot prügeln, damit sie gehorchen, denn es ist nicht in Ordnung diese Dinge einfach unter den Tisch fallen zu lassen und nur uns so anzugehen. + Es gibt Übersetzungsfehler in der Bibel zB die Jungfrau Maria, die eigentlich "die junge Frau Maria" war.
    - "Ein Mann soll nicht mit einem Mann liegen" bedeutet nicht Homosexualiät. Es kann sich ebenso gut um eine Sippe handeln, die das tat und nicht an Gott glaubte oä. Wer Sachen, wie "die Jungfrau Maria" wörtlich nimmt, soll hier bitte auch nichts raus lesen, das nicht gesagt wird.
    - Wir schaden auch keinen Kindern, sondern, wie man in den Videos sieht, können wir genauso gut Kinder aufziehen, wie ihr


    Coffee1990 schrieb:

    Ja die ersten paar Generationen, die bei Homosexuellen Paaren aufwachsen, werden es schwer haben, aber diese Kinder lernen Tolleranz sehr früh, sie lernen evtl besser sich selbst zu lieben und wirken der Homophobie entgegen. Es wird zwar einige Generationen brauchen, aber schließlich wird es so normal geworden sein, dass die Kinder es nicht mehr schwer haben. -> Meiner Meinung nach ist hiermit das Argument "Die Kinder werden gemobbt etc" widerlegt. (Auch Kinder aus armen Familien werden gemobbt und denen verbietet man die Adoption nicht.)


    Coffee1990 schrieb:

    Was habt ihr bitte davon zu sagen unsere Liebe ist falsch? Hören wir deshalb auf homosexuell zu sein? Nein. das einzige das ihr evtl erreicht, ist dass sich noch mehr menschen das leben nehmen/sich selbst hassen. Wollt ihr das wirklich? Ihr könnt ganz einfach weggucken, wenn sich ein homosexuelles Paar küsst. Wir reiben es euch nicht ins Gesicht, auch wenn uns das so oft vorgeworfen wird. Wir sind einfach da und sind keinerlei Bedrohung für euch, also hört bitte auf eine für uns zu sein.


    Nautiers schrieb:

    wenn Homo nach Christentum gegen die Natur ist was ist dann der Papst, die Priester oder die Nonnen? Die müssen ja je nach Glaubensform, enthaltam leben und scheiden so mit aus dem Genpool der Reproduktion aus..


    Coffee1990 schrieb:

    Es steht dir laut der Bibel nicht zu über uns zu urteilen, das darf alleine Gott, also maß es dir nicht an.


    BuenaJormax schrieb:

    -> unmoralische.de/bibellex.htm


    Coffee1990 schrieb:

    "dass muss man entweder einfach erkennen oder jemand anderes Fragen, der sich damit auskennt."

    Was aber wenn dieser es selbst falsch verstanden hat? Oder zB homophob war und deshalb die Meinung verbreitet hat, die Bibel sei dagegen?


    Coffee1990 schrieb:

    Gott liebt jeden Menschen so wie er ist auch und besonders die Sünder. Die Sünden die in den 10 Geboten stehen sind jedoch nur Sünden, die jmd schaden, daraus schließe ich, dass nur Sünde ist was anderen schadet und das tut homosexualität in kleinster weise, sondern es ist liebe und das ist genau das, was Gott will: liebe unter den Menschen. Da ist das Geschlecht egal und die Herkunft ist egal, solang beide Glücklich sind und sich lieben. (Oder mehrere menschen), denn Gott liebt die Menschen und wenn man jmd liebt, dann will man dass diese Person liebe findet und glücklich ist und das will Gott.

    Er liebt jeden so wie er ist und verurteilt Homosexualität deshalb auch nicht. Die meisten verstehen das nur noch nicht.
    Das hat meine Oma mir neulich erklärt, eine überzeugte Christin die aus einer Zeit kommt, wo man für Homosexualität noch ins Gefängnis kam und inzwischen kann ich ihre Meinung teilen.

    Dieser Gedanke, homosexualität sei falsch hat bewirkt dass ich mich von der Kirche vollends zurückgezogen habe und es mich schmerzt daran zu denken, wie schön es war in meiner Kindheit dort hin zu gehen. Ich habe diesen Hass auf die Menschen die diese Meinung verbreiten, auf Gott übertragen und auch wenn ich nicht zu 100% glaube dass es einen Gott gibt, glaube ich, dass wenn es ihn gibt und er mich liebt, er mich zu 100% so akzeptiert, da er mein Schicksal leitet.


    Coffee1990 schrieb:

    Wie alle Gesetze müssen auch die aus Glaubensbüchern der Gesellschaft und deren Entwicklung und neuen Erkenntnissen angepasst werden.


    grnet schrieb:

    Fazit: Die offizielle Meinung der evangelischen Kirche ist deiner mehr oder weniger diametral entgegengesetzt. Und es ist widersprüchlich, wenn du die Bibelstellen wörtlich nimmst, die Homosexualität als falsch bezeichnen, aber andere Stellen offenbar dann nicht so ernst nimmst.


    22855 schrieb:

    Wieso verurteilen Menschen andere aufgrund eines Buches?
    Den einzigen Skill den man dafür braucht ist die Fähigkeit zu lesen und das Gelesene reproduzieren zu können.
    Ich halte es für sinnvoller sich mal anzustrengen und versuchen nachzuvollziehen wie die Dinge aus Sicht anderer Personen ist,
    sich zu überlegen wie man in deren Haut gerne behandelt werden will, und sie entsprechend mit dem nötigen Respekt behandelt.


    22855 schrieb:

    Wenn man glaubt, dass einem Gott vergibt, muss man sich keine Gedanken mehr um ihn machen.
    Man stirbt früh genug um die Wahrheit zu erfahren. Im Jenseits hat man für den ganzen Kram genug Zeit.
    Das Beste was man im Leben tun kann ist es zu genießen, und anderen helfen es genießen zu können,
    nur für den Fall, dass man euch mit Gott und dem Jenseits verarscht hat.


    grnet schrieb:

    Also handelst du gegen Gottes Willen, indem du Homosexualität als schlecht darstellt. Denn wenn sie schlecht ist, sind auch Homosexuelle schlecht. Und damit erhöhst du dich gleichzeitig, was aber gegen Gottes Wille ist.


    blablub984 schrieb:

    Ich bin Christ und Homosexuell und was ist daran so schlimm ?

    In meinen Augen sehe ich die Vielfalt - Buntheit. Ich akzeptiere - tolleriere - respektiere jeden Menschen auf dieser Welt egal welcher Richtung. Egal ob Religion - Hautfarbe - Sprache - Sexualität - Aussehen - Behinderung.

    Das einzige was ich nicht mag bzw. nicht leiden kann ist das schwarz-weiß denken. Es gibt nur das eine und nur das andere mehr nicht das stört mich.

    Edit: ich fühle mich diskriminiert.


    grnet schrieb:

    Eine andere Meinung als schlecht darstellen ist also nicht in Ordnung, aber eine andere Lebensweise/Sexualität als schlecht darstellen schon?


    MazuMH schrieb:

    Ich kann aus meinen Ansichten Menschen nicht nachvollziehen, die etwas gegen Homosexuelle haben.
    Beispiel Bibel: (Habe ich zufällig noch im Kopf was ich gestern so erzählt habe), Ihr seit gegen Schwule, gegen Lesben. Nicht weil es eure direkte individuelle Meinung ist. Nicht weil es in euren Augen direkt falsch ist - sondern weil jemand anderes mal gesagt/geschrieben hat das es nicht gut ist.

    Ich möchte jetzt auch niemanden direkt angreifen - obwohl ich in meinen Augen einen Grund dazu hätte. Ich habe nur immer wieder diese eine Frage, die sich mir stellt wenn ich über das gesamte Thema nachdenke.

    Wie könnt ihr es mit eurem Gewissen vereinbaren, ganze "Menschengruppen" nicht zu akzeptieren/tolerieren whatever, weil jemand anderes vor was-weiß-ich-wie-vielen-Jahren es mal in ein Buch geschrieben hat? Habt ihr keinerlei eigene Meinung - ja - gar' keinerlei eigene Denkweisen was dieses Thema betrifft?
    Ihr seit gegen Menschen, die ihr nicht kennt, mit denen ihr nichts zu tun habt, die euch nie was getan haben. Wieso? Weil es jemand mal vor tausenden Jahen genauso gemacht hat?

    Wenn ich mir diesen Standpunkt eurer so vorstellen kann, bin ich mehr oder weniger enttäuscht, das es Menschen gibt die sich so einfach zu etwas treiben lassen.


    Kanakura schrieb:

    jetzt mal ernsthaft es wurde auch hier öfter schon gesagt: egal ob schwul, lesbisch, bi, schwarz, weiß, asiatisch oder sonst eine art "gruppe" von menschen ... egal wie sie leben... wie sie aussehen ... auf was sie stehen
    Wir sind menschen.... das ist die gemeinsamkeit aller genannten gruppen, Wir sind menschen also wieso nicht akzeptieren und verstehen dass sie so sind?


    Kanakura schrieb:

    als ich mit meiner freundin zusammen kam hatte sie etwas gegen homosexuelle : sie hatte angst vor ihnen (warum auch immer) da ich das wenigstens ihr zeigen wollte dass homosexuelle völlig normal sind hab ich sie mitgenommen zu einem treffen dass ich mit vielen meiner homosexuellen freunde geplant habe. Sie wusste natürlich anfangs nicht dass diese leute homosexuel sind. (weiblich und auch männlich). als wir da waren haben wir ihr auch nichts gesagt und so wurde es ein recht schöner abend. später haben wir uns hingesetzt und über die beziehung geredet (alle über ihre eigene) dadurch war sie erstmal geschockt weil sie ja dadurch erfuhr dass diese leute homosexuell sind.

    sie hat aber nichts komisches gemacht und hat soch davon auch nicht mehr irritieren lassen weil sie unter den gesprächen gemerkt hat dass diese leute genau so "probleme" in der beziehung haben, oder dass sie genau das gleiche empfinden für ihren gleichgeschlechtlichen partner wie sie es für mich tut.

    eher sollte man sagen (ernst gemeint):

    Homophobie (leicht verknüpft mit unwissenheit) ist eine Krankheit und kann und muss geheilt werden!


    Coffee1990 schrieb:

    als diese Bücher geschrieben wurden, die du erwähntest, gab es völlig andere moralvorstellungen, eine ganz andere Gesellschaft als die heutige. Wir haben so viele Entdeckungen gemacht die damals noch als hexerei bezeichnet wurden oä. Das von damals ist mMn schlicht weg nicht mehr modern genug um auf heute übertragen zu werden.


    Coffee1990 schrieb:

    Grundgesetz: Artikel 3 AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz - auch Antidiskriminierungsgesetz) besagt, dass jeder vor dem Gesetz gleich ist. Dazu sind ein paar Beispiele aufgezählt: Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft, Sprache, Religion. Wenngleich "sexuelle Orientierung" nicht darin steht ist es doch etwas unbeeinflussbares. Folglich darf es nicht sein, dass wir wegen unserer sexuellen Orientierung diskriminiert werden.

    BGB Buch 4: Familienrecht. In diesem wird an keiner einzigen Stelle erwähnt, dass Ehe und Familie nur zwischen Mann und Frau bestehen dürfe. (Dies verstieße ja auch gegen Grundgesetz §3)
    Es wird nur von Ehegatten gesprochen. Dieser Begriff lässt offen, ob es 2 Männer, 2 Frauen oder Mann und Frau sind. Viel eher lässt sich aus §1353 Absatz 1 schließen, dass Scheidung gar nicht möglich sein kann.

    (1) Die Ehe wird auf Lebenszeit geschlossen. [...]


    Da es auf Lebenszeit geschlossen wird, dürfte es ja auch vor Ablauf der Lebenszeit nicht beendet werden.

    Hier die Grundartikel zur Ehe:


    §1353
    (1) Die Ehe wird auf Lebenszeit geschlossen. Die Ehegatten sind einander zur ehelichen Lebensgemeinschaft verpflichtet; sie tragen füreinander Verantwortung.
    (2) Ein Ehegatte ist nicht verpflichtet, dem Verlangen des anderen Ehegatten nach Herstellung der Gemeinschaft Folge zu leisten, wenn sich das Verlangen als Missbrauch seines Rechts darstellt oder wenn die Ehe gescheitert ist.


    Diese Anforderungen können auch Homosexuelle erfüllen.


    Kanakura schrieb:

    ich selbst war als kleines kind nicht meit homosexualität vertraut worden. und war desswegen selbst abgeneigt gegenüber ihnen. es ging teilweise auch so weit dass ich selbst das wort : Schwul als Schimpfwort benutzt habe.


    Kanakura schrieb:

    eines tages habe ich mittels der frau meines cousins einen schwulen mann kennengelernt.... mich hat fasziniert wie gut ich mit ihm klar gekommen bin.... er ist ein richtig cooler zeitgenosse und seit ich ihn kenne hab ich viel mehr verständnis gegenüber anderen leuten... ich würde sogar fast soweit gehen und sagen ich bin dadurch ein besserer mensch geworden...

    der kontakt mit homosexuellen ist gut und desswegen sollte das auch in die schulen aufgenommen werden


    Coffee1990 schrieb:

    Ich wusste bis 2013 nicht einmal dass Mädchen lesbisch sein können und habe mich über Schwule lustig gemacht, da ich keinerlei Kontakt zu Homosexuellen hatte und daher nicht wusste, wie so etwas ist.


    Coffee1990 schrieb:

    Und ich finde nicht dass man sagen sollte was schlecht an Menschen ist.
    1. Steht es niemandem zu uns zu verurteilen
    2. Geht es um Aufklärung: Erklärung was es ist und Darlegung der fakten
    3. Verlange ich auch nicht dass man die Kinder dafür begeistert sondern dass man sie einfach aufklärt Punkt.


    Coffee1990 schrieb:

    Normal bedeutet der Norm entsprechend und die Norm der Menschen liebt einen anderen Menschen dabei ist unwichtig wen sonst wäre es unnormal einen blonden Menschen zu lieben. Folglich ist homosexualität normal, denn auch hier liebt ein mensch einen anderen Menschen


    Scylthe schrieb:

    welt.de/gesundheit/psychologie…-Paare-geht-es-super.html oder
    htt p://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article130049287/Kindern-gleichgeschlechtlicher-Paare-geht-es-super.html (ohne Leerzeichen am Anfang)


    Coffee1990 schrieb:

    Es steht vollkommen außer Frage ob es richtig oder falsch ist, denn es ist natürlich. Das ist wie zu sagen "Schwerkraft ist falsch." Ist sie einfach nicht. Ihr könnt sagen dass ihr ein Problem damit habt, aber nicht dass es falsch sei.










    Coffee
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    Es geht da mehr um die person die als "schwul" bezeichnet wird, ich hab kein problem damit als etwas bezeichnet zu werden was völlig normal ist in der gesellschafft. Mag sein das ich es nicht bin und das dann versuche richtig zu stellen, aber das ist auch nicht anderes als: Ich bin garnicht böse du musst mich nur besser kennenlernen.

    Es ist vollkommen normal und absolut harmlos, aber wir müssen die Leute die das als Waffe verwenden darüber aufklären.
    <(°v°)> hoot with me!
    Schön gesagt und genau darum gehts:

    The_doctor_hoo schrieb:

    Es ist vollkommen normal und absolut harmlos, aber wir müssen die Leute die das als Waffe verwenden darüber aufklären.


    Wieso nutzen so viele heutzutage diese Begriffe als "Waffe"? Was ist an Homosexualtität so schlimm, dass viele Jungs gleich ausrasten, wenn man sie als schwul bezeichnet und dass immer noch Schwule verprügelt und lesbische Frauen (mag das Wort "Lesbe" nicht) oft nicht ernst genommen werden?

    Wenn mir ein Mädchen sagt sie ist hetero fange ich doch auch nicht an zu lachen und zwinge sie im schlimmsten Fall dazu, mich sie "überzeugen" zu lassen und wenn jmd denkt, ich sei hetero (als hetero bezeichenen mich alle, die es nicht wissen) werde ich doch auch nicht sauer und fühle mich beschimpft...

    Btw das Bsp war vllt etwas schlecht gewählt, aber es ist verständlich, was du meinst ;)

    The_doctor_hoo schrieb:

    Ich bin garnicht böse du musst mich nur besser kennenlernen.


    Vllt passt etwas wie "Ich bin gar nicht blond, du musst nur genauer hinsehen" oder "Ich lispel gar nicht, du musst nur genauer hinhören" oä besser, sonst legt dir am Ende noch jmd in den Mund, du hättest schwul = böse gesagt. (Wie gesagt, ich versteh, was gemeint is, aber sicher is sicher ^^) ;)
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    Homosexualität ist vielen Menschen einfach komplett fremd.
    Frag mal einen 12 Jährigen, wie oft er schon gesehen hat, dass sich 2 Menschen des gleichen Geschlechts geküsst haben.
    Eine zweistellige Zahl wird es nicht sein, zumindest in den meisten Fällen.
    Auch in den Medien wird es oft noch besonders behandelt.
    Homophobes Auftreten hängt also oft nur damit zusammen, dass sie es nicht kennen - so aufgewachsen sind, es seltsam zu finden. Ich persönlich glaube nicht mehr daran, dass ich die komplette Gelichstellung erleben werde.
    Aber wir haben da schon große Fortschritte gemacht, wenn man sich anschaut, wie es vor 100 Jahren aussah.
    Schlimm finde ich da die Staaten, die Homosexualität bestrafen. Aber das sind die wenigstens Länder, die sich noch in der Entwicklung befinden. Dennoch, die Todesstrafe für etwas, für das man nichts kann? Das ist krank.
    Man kann nur hoffen, dass man damit mal normal umgeht.
    Übertreiben darf man es nicht, ignorieren aber erst recht nicht.

    Gruß, JaKen04
    Schon traurig, dass die Amerikaner da fortgeschrittener sind als wir (Was das Recht angeht) ._.

    Coffee1990 schrieb:

    Was ist an Homosexualtität so schlimm, dass viele Jungs gleich ausrasten, wenn man sie als schwul bezeichnet und dass immer noch Schwule verprügelt und lesbische Frauen (mag das Wort "Lesbe" nicht) oft nicht ernst genommen werden?


    Das ist einfach zu erklären.
    Jungs waren schon immer die "Starken". Die Indianer, die keinen Schmerz kennen.
    Tatsächlich wurden "früher", und auch 95% heute noch, in diese Schublade "gedrückt".
    Ob sie wollen oder nicht.
    Viele Väter wollen einen Sohn, der sie stolz macht. Der etwas männliches schafft.
    Guck allein in die USA:

    "Oh well well well, yarrr, mein Sohn? Der wird der beste Basketballer/Baseballer/Marine/Astronaut/Weiss der Geier."
    "Aber Papa, ich.."
    "Halt den Mund. Ich bin Dein Vater, und solange Du die Füße unter meinem Tisch hast, ...!"


    Aber nicht nur in den USA ist es so, auch hier in Deutschland werden die Kids von klein auf in Schubladen gestopft.
    Überraschungseier in Rosa? Klar, die sind NUR für Mädchen.
    Und Matchbox? Roboter? Die sind NUR für Jungs.
    Jungs wollen ihren Vätern nacheifern, sehen sie als Vorbild, wollen so sein wie sie.
    Sind sie aber "schwul", trauen sich nicht, sich zu outen, oder KÖNNEN es nicht, aus Angst, dann sind sie absolut hilflos.
    Und wenn dann einer ankommt mit "Du Schwuchtel" oder noch schlimmeren Bemerkungen - rasten sie aus.
    Natürlich nicht alle.

    EDIT:
    Und die Mädels.. Joa, die sehen sich in naher oder ferner Zukunft in der "Mutterrolle".
    Sie nehmen ihre Mamas als Vorbild, wollen heiraten, Mann und Kind haben.
    Viellt. ist es schon irgendwie eine "Tradition".
    Meine Mama fragt immer, wann sie Oma wird. Meine Antwort: "Nah, ich mag keine Kinder.. Aber Katzen wären toll!"
    Damit muss sie einfach zurechtkommen.

    Aber es liegt halt an unserer Gesellschaft.
    Bist Du ein Junge, der Katzenkinder mag, auch gerne mal 'n rotes Shirt anzieht oder My little Pony guckt - schwul.
    'n Mädel, was kurze Haare hat und wenig MakeUp trägt? Kampflesbe.

    Ich für meinen Teil habe mich schon als Kind da nicht reinstopfen lassen.
    Rosa? Habe ich gehasst. Meine Barbies? Habe ich rasiert, Tattoos draufgemalt, dann in die Ecke geworfen und nicht mehr angeguckt.
    Ich habe immer mit Matchbox, Transformers, He-Man und Robotern gespielt, Comics gelesen, und und..
    Klar, ich hab' auch "Mädchendinge" gemacht, hab' eigene Pferde, und momentan trage ich sogar meinen MlP-FiM Pinkie Pie Kapuzenpulli.
    Für mich trifft teilweise dies zu:
    Wikipedia - Tomboy
    Als Tomboy (im Deutschen ungefähr entsprechend dem Wildfang) werden Mädchen bezeichnet, die sich entsprechend der gängigen Geschlechterrolle von Jungen verhalten. Der Begriff kann auch auf erwachsene Frauen angewendet werden.

    Dazu gibt es auch einen wirklich guten Film. :) Sehr sehenswert.

    Ich habe eine Arbeitskollegin, 3fache Mutter.
    Eine erwachsene Tochter und Zwillingsjungs, beide 10.
    Einer davon trägt lange Haare, liebt Barbies und hat sogar rosa Barbieturnschuhe.
    Er wird von seinen Freunden akzeptiert - das sehe ich als seeeehr großen Fortschritt an, gerade, weil wir wirklich in einem Dorf wohnen.

    Und noch was:
    It's okay to be gay.
    ..und es gehört einfach dazu.

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    @JaKen04 da kann ich dir ja so gut wie überall nur zustimmen. :D

    JaKen04 schrieb:

    Ich persönlich glaube nicht mehr daran, dass ich die komplette Gelichstellung erleben werde.


    In allen Ländern gut möglich aber zumindest in GB, USA, NL, sogar Irland, Frankreich glaube auch und noch ein paar Ländern gibt es ja nun schon komplette Gleichstellung. Zumindest schon, was die Adoption angeht.

    JaKen04 schrieb:

    Schon traurig, dass die Amerikaner da fortgeschrittener sind als wir (Was das Recht angeht) ._.


    Wohl wahr. Das Land, das dunkelhäutige Menschen diskriminiert (hat) erlaubt Homosexuellen früher die Ehe + Adoption, als Deutschland - das Land, das mal ganz vorne war in Sachen Gleichberechtigung.

    JaKen04 schrieb:

    Homosexualität ist vielen Menschen einfach komplett fremd.


    Und die Schulen klären dann auch noch im Sexualkundeunterricht nicht darüber auf. Dort geht es NUR (zumindest bei uns) um Heterosexualität, heterosexuellen Sex, Verhütung und wie ein Baby entsteht. Das wars... Nicht ein einziges Wort über die ganzen anderen Orientierungen (Bi, Homo, Pan, etc) und auch kein Wort darüber, dass manche Menschen im falschen Körper geboren werden... Und das obwohl Heterosexuelle bestimmt nur ca 70% oder weniger der Bevölkerung ausmachen (man sagt Homosexuelle ca 10% der Gesellschaft, es gibt aber auch sehr sehr viele Homosexuelle, die sich nie outen, die muss man noch auf die 10% draufpacken + noch alle anderen Orientierungen).
    Und dann ist unsere Bundeskanzlerin auch noch gegen die Gleichstellung und sagt sogar, sie wird die erst kommen lassen, wenn sie per Gesetz dazu gezwungen wird und das wäre so einfach, wenn im Grundgesetzt in diesem einem Artikel das kleine Wörtchen "Sexualität" hinzugefügt würde, was sie ja aber sicher irgendwie verhindern wollen würde, denn dann dürfe sie nicht mehr Nein sagen, da sie sonst jmd auf Grund seiner Sexuellen Orientierung diskriminiert, indem sie sagt, Homosexuelle sollen nicht heiraten + adoptieren dürfen bzw es soll nur "Eingetragene Lebenspartnerschaft" heißen.
    Und Ehe stünde unter einem gewissen Schutz in Grundgesetz (und oder BGB)?
    Was bitte soll das bedeuten? Ich habe vorhin Grundgesetz und BGB gewälzt und da steht nichts das gegen die Gleichstellung spricht. ._.
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    Was ist "Meinungsfreiheit"?
    Ähm wollte eben auf Chuchu antworten, aber vorher gibts da ein Problem zu lösen... wie änder ich, dass es nicht länger eienn Buchstaben markiert, wenn ich vor ihn klicke? :X
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    Was ist "Meinungsfreiheit"?
    Hallo,
    ich will auch mal etwas dazu schreiben:
    Vorab, ich habe nichts gegen Schwule/Lesben und kriege die Wut, wenn ich manchmal sehe, wie die behandelt werden.

    Jaken04 schrieb:

    ... für das man nichts kann?

    Natürlich kann man etwas dafür. Homosexualität ist nicht angeboren und auch definitiv keine Krankheit. Es ist nicht erblich und auch sonst nicht irgendwie übertragbar. Es ist eine Entscheidung, die man ganz bewusst treffen muß, Das Umfeld, eigene und fremde Meinungen, der Lebenswandel und viele andere Dinge können diese Entscheidung durchaus beeinflussen. Dennoch ist es eine Entscheidung, für die man sehr wohl etwas kann.
    Meiner Meinung nach soll diese Entscheidung auch jeder für sich frei treffen können. Ganz wie es ihm/ihr gefällt.
    Ganz toll finde ich es dann auch (das meine ich sehr ehrlich und keineswegs in irgendeiner Form ironisch), wenn jemand, so wie Coffee das macht, zu dieser Entscheidung steht. Hierfür ein ganz großes Lob. Nichts ist schlimmer, als seine Gesinnung auch noch verheimlichen zu müssen.

    Zur Gleichstellung:
    Ich war lange Zeit sehr für eine 100%-ige Gleichstellung. Meine Meinung hat sich da etwas gewandelt, nachdem wir 2 Kinder großziehen durften.
    Gleichgeschlechtliche Ehe? Ja, klar, warum nicht?
    Adoption von Kindern? Den Kindern zu Liebe besser nicht.
    1. Ich habe oft festgestellt, dass meine Kinder mit einigen Problem lieber zu mir kamen und mit anderen lieber zur Mama, je nachdem, wo die sich mit diesem speziellen Problem besser verstanden fühlten. Es gibt Mädchen- und Jungen-Probleme, die in einer Hetero-Beziehung gut aufgeteilt sind. Diese Entscheidung, zu wem gehe ich mit meinem Problem, treffen die Kids alleine und sogar völlig bewusst und selbstständig. Diese Möglichkeit, die für die Entwicklung eines Kindes extrem wichtig ist, geht in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung verloren.
    2. Auch wenn ich das nicht richtig finde, sollte man mal überlegen, was man dem Kind gesellschaftlich antut. Wie wird das Kind im Kindergarten, Schule etc. angesehen, wenn andere Kinder hören, dass die Eltern homosexuell sind? Leider wird das immer noch negativ ausgelegt. Dieses Kind wird dann ein leichtes Opfer für verbohrte Idioten, Nazis und was sonst noch für Gesocks da draußen rumläuft.

    So, dies war mal meine Meinung zum Thema.

    Gruß,

    Ufti
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    Uftilani schrieb:

    Natürlich kann man etwas dafür. Homophobie ist nicht angeboren

    Meinte damit die Homosexuallität, nicht das Homophob sein.

    Uftilani schrieb:

    Diese Möglichkeit, die für die Entwicklung eines Kindes extrem wichtig ist, geht in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung verloren.

    Auch ohne homosexuelle Eltern gehabt zu haben, hatte ich das Problem, nie einen Vater gehabt zu haben, der sich um mich kümmerte. DA ich aber so aufgewachsen bin, war es kein Problem. Ich glaube, man kommt damit gut klar, wenn man es nicht anders kennt. Meine Schwester hat es auch ohne ihn gut geschafft, obwohl sie ihn noch als Vater kannte.

    Uftilani schrieb:

    wenn andere Kinder hören, dass die Eltern homophob sind

    Meinst du hier Homosexuell? Wenn ja, dann muss ich dir da leider zustimmen. Aber auch das ist eine Sache der Aufklärung.
    Mit dem Thema ist es immer so eine Sache. Ich persönlich kann homphobe Menschen nicht nachvollziehen.
    Solange die Gesellschaft da sich nicht drastisch ändert, wird es leider nie eine Gleichstelleung geben.
    Genauso wie dadurch die Kinder leiden müssen. Und das nicht durch die Tatsache, dass die Eltern homosexuell sind, sondern die Gesellschaft so intolerant.

    JaKen04 schrieb:

    Schlimm finde ich da die Staaten, die Homosexualität bestrafen. Aber das sind die wenigstens Länder, die sich noch in der Entwicklung befinden. Dennoch, die Todesstrafe für etwas, für das man nichts kann?


    Uftilani schrieb:

    Natürlich kann man etwas dafür. Homophobie ist nicht angeboren und auch definitiv keine Krankheit. Es ist nicht erblich und auch sonst nicht irgendwie übertragbar.


    Uftilani schrieb:

    wenn jemand, so wie Coffee das macht, zu dieser Entscheidung steht.


    Jetzt bin ich extrem verwirrt... hast du dich verschrieben und meintest Homosexualität und nicht Homophobie?

    Uftilani schrieb:

    Dieses Kind wird dann ein leichtes Opfer für verbohrte Idioten, Nazis und was sonst noch für Gesocks da draußen rumläuft.


    Auf Grund von mangelnder Aufklärung. Würde es nun "normal" dass gleichgeschlechtliche Paare Kinder aufziehen, sind die Kinder mehr aufgeklärt und es kommt nach ein paar Generationen eben nicht mehr zu dem von dir genannten Problem.

    --

    /Edit: Vielen Dank @JaKen04, dass du an dir selbst bewiesen hast, dass es funktionieren kann auch wenn man kein heterosexuelles Paar als Erziehungsberechtigten hat.
    Dazu möchte ich noch zufügen, dass Singles in Deutschland adoptieren dürfen, homosexuelle Paare aber nicht und das ist gewaltig unfair, denn bei einem homosexuellen Paar hat das Kind wenigstens 2 Eltern, wenn auch vom gleichen Geschlecht, aber diese sind, da sie meistens selbst Homophobie erfuhren, toleranter und offener, außerdem sind sie zu zweit, das Kind bekommt also mehr Aufmerksamkeit. Das Kindeswohl wäre in keinster Weise gefährdet. Im Gegenteil: es wäre besser für ein Kind bei einem homosexuellen Paar aufzuwachsen, als bei einem alleinerziehenden Elternteil, dennoch kann aus dem Kind was werden, egal ob bei Single oder homosexuellem Paar aufgewachsen. Das Kind muss wohl mehr durchmachen, als bei heterosexuellen Eltern, aber es wird eben dadurch gestärkt, der Familienzusammenhalt ist stärker, weil er es eben sein muss und die Rate an Scheidungen (in Ländern, wo wir heiraten dürfen) liegt bei uns extrem niedrig im Vergleich zu heterosexuellen Paaren.
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    Chuchulein schrieb:

    Ufti, Jaken meinte doch damit die Homosexualität

    Ja, ich auch, sorry, ich hatte die Begrifflichkeiten durcheinander geworfen. War ein anstrengender Tag und ich bin etwas verwirrt. :)
    Ich habe meinen Beitrag jedenfalls nochmal überarbeitet :)
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    Uftilani schrieb:

    Natürlich kann man etwas dafür. Homosexualität ist nicht angeboren und auch definitiv keine Krankheit. Es ist nicht erblich und auch sonst nicht irgendwie übertragbar. Es ist eine Entscheidung, die man ganz bewusst treffen muß, Das Umfeld, eigene und fremde Meinungen, der Lebenswandel und viele andere Dinge können diese Entscheidung durchaus beeinflussen. Dennoch ist es eine Entscheidung, für die man sehr wohl etwas kann.
    Meiner Meinung nach soll diese Entscheidung auch jeder für sich frei treffen können. Ganz wie es ihm/ihr gefällt.
    Ganz toll finde ich es dann auch (das meine ich sehr ehrlich und keineswegs in irgendeiner Form ironisch), wenn jemand, so wie Coffee das macht, zu dieser Entscheidung steht. Hierfür ein ganz großes Lob. Nichts ist schlimmer, als seine Gesinnung auch noch verheimlichen zu müssen.


    Also nach dem was hier steht, schreibst du immernoch das Homosexualität eine Entscheidung wäre.
    Homosexualität ist definitiv keine Entscheidung sondern etwas womit man geboren wird. Viele Menschen werden sich dem erst im Alter bewusst oder gestehen es sich erst dann ein, aber es ist definitiv nichts was man sich aussuchen kann, auch wenn "Schwulenheiler" einiger Kirchen das propagieren.
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    Coffee1990 schrieb:

    dass du an dir selbst bewiesen hast, dass es funktionieren kann auch wenn man kein heterosexuelles Paar als Erziehungsberechtigten hat.

    JaKen04 schrieb:

    Auch ohne homosexuelle Eltern gehabt zu haben


    Hast da was falsch verstanden, tut mir leid.
    Aber ich hätte lieber 2 Mütter/Väter gehabt, als den Vater, den ich jetzt habe.

    Uftilani schrieb:

    Homosexualität ist nicht angeboren und auch definitiv keine Krankheit. Es ist nicht erblich und auch sonst nicht irgendwie übertragbar. Es ist eine Entscheidung, die man ganz bewusst treffen muß, Das Umfeld, eigene und fremde Meinungen, der Lebenswandel und viele andere Dinge können diese Entscheidung durchaus beeinflussen.


    Oh Ufti... Ein Tipp: Sag das besser niemals direkt zu einem Homosexuellen, denn sehr sehr viele teilen, was das angeht, meine jetzt folgende Meinung...
    Ich HASSE es zu tiefst, dass manche Leute ernsthaft denken, wir suchen uns das aus und treffen die bewusste Entscheidung homosexuell zu sein. NEIN! Dem ist definitiv nicht so.

    Nein es ist keine Krankheit, gut, dass du das auch so siehst.
    Bitte weise mir jedoch nach, dass es nicht erblich bedingt ist, das kann es nämlich sehr wohl sein.

    Was es jedoch auf keinen Fall unter keinen Umständen ist, ist eine Entscheidung.
    Wie ich darauf komme? Nun, erstens, ich habe mich nicht dazu entschieden, das heißt es kann gar keine bewusste Entscheidung sein.
    Zweitens: Hast du eine Ahnung davon, wie es sich anfühlt, wenn man realisiert, dass man homosexuell ist? Nein, hast du nicht, kannst du verständlicher Weise auch nicht haben, deshalb erkläre ich es dir mal: Du durchläufst verschiedene Phasen:
    Du verleugnest es und willst es nicht wahr haben.
    Du realisierst, dass es so ist und hasst dich selbst zT abgrundtief dafür (und verhälst dich ggf homophob).
    Wenn es gut läuft kannst du dich irgendwann damit abfinden und lernst dich selbst zu lieben und erst dann erscheint es dir normal (das hat bei mir fast 3 Jahre gebraucht).

    Drittens wachsen leider nicht wenige von uns in einem homophoben Umfeld auf. Da muss ich nur an meine Freundin denken, deren Mutter mich hasst und versucht uns auseinander zu bringen oder eine meiner besten Freundinnen, die sich dafür schämt lesbisch zu sein und deren Eltern sie sofort rausschmeißen würden, wenn sie sich outen würde. Dann ist da noch mein bester Freund, dessen Vater ihn anschreit, wenn er von seinem Verlobten redet.
    Denkst du wirklich, diese Menschen haben sich dazu entschieden zu etwas zu werden, dass ihre Familie hasst, wenn sie wissen, sie werden die verlieren, die sie am meisten lieben? Wieso in aller Welt, sollten sie das tun? Sie sind alle bei klarem Menschenverstand und meine Freundin zB ziemlich schlau, also wieso sollten sie sich bewusst dazu entscheiden?

    /Edit: Zu sagen, es sei eine Entscheidung und dann auch noch eine bewusste, rechtfertigt zudem noch das Verhalten, das man uns gegenüber an den Tag legt: "Naja sie hätten sich einfach nicht dafür entscheiden sollen, hatten ja ne andere Wahl."

    Wir haben keine andere Wahl. Wir sind so, wir waren es bei unserer Geburt schon und werden es auch immer sein. Die einzige Wahl haben ist uns selbst zu lieben oder uns zu hassen und uns ggf am Ende umzubringen. (Punkt Nr 4: Viele Homosexuelle begehen Selbstmord) Und wieso sollten wir als einzigsten nicht uns selbst lieben dürfen, nur weil die Gesellschaft es nicht rafft, dass wir genauso normale Menschen sind wir ihr und das unsere Liebe auch Liebe ist?

    Uftilani schrieb:

    Nichts ist schlimmer, als seine Gesinnung auch noch verheimlichen zu müssen.


    Damit hast du allerdings Recht. Es sind unglaubliche Schmerzen sich permanent verstellen zu müssen. "Having to stay in the closet" ist unglaublich schlimm, schmerzhaft und einfach nur unfair.

    --

    /Edit: @JaKen04 Oh okay, dann sry, beweist aber trotzdem noch meinen Punkt ;)

    @Oelkrug vielen vielen Dank.
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    @Chuchulein und damit sagt er jetzt genau das, was ich schon beim ersten Lesen (vorm Bearbeiten) dachte, wolle er sagen und genau darauf beziehen sich auch @Oelkrugs und mein Beitrag.
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    @Coffee1990 vollends zustimm!


    Zudem muss man bedenken, wie bekloppt doch eigentlich ist, die Homosexuellen gleich zu erschießen oder was auch immer, nur weil die seine wahren Gefühle offenbaren. Das wirkt auf mich so, als ob wir Menschen dazu verdammt sind, mit andere Geschlechtern zu verkehren und Kinder zumachen = Population steigt => in wenige Jahre hat die Erde keine Platz mehr für weitere menschliche Nachkommen...

    Allesamt Blödsinn... Lieber sollen die am Leben bleiben und die bereits zurückgelassenen Kinder adoptieren, die brauchen unbedingt elterliche Liebe (egal von welchen Geschlechts die beiden Elternteile sind) und genau diese Liebe muss weitergegeben werden und somit (indirekt) auch das Gegenteil von aktuelle Gesellschaft liefern.
    Verstehe nicht, was daran so negativ/erschreckend ist. Die elternlosen Nachkommen wäre sicherlich darüber sehr glücklich gewesen, eine Eltern zu haben als im Waisenhaus/Krankenhaus aufzuwachsen...
    MC83:0 Dein Herbalism ist auf den Tiefstand? Push ihn hoch mit meinem Zuckerrohr! /w hesk auf Server 3 MC83:0
    MC338:0 >>> t37803.kad.li <<< MC338:0

    Chuchulein schrieb:

    Ufti meinte es so:


    Und wie genau würde das dann in den Kontext passen?
    Ich glaube Ufti äußert sich besser selbst und stellt klar, ob er meinte, was @Oelkrug und ich verstanden oder ob er sich wirklich nur ziemlich unpassend ausdrückte. Darüber zu spekulieren bringt ja nichts.
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    Scylthe schrieb:

    Population steigt => in wenige Jahre hat die Erde keine Platz mehr für weitere menschliche Nachkommen...


    Yep, also helfen wir euch (Heterosexuellen/Gesellschaft) eigentlich nur, wenn ihr uns adoptieren lasst. Wenn wir das nicht dürfen, müssen wir uns anders helfen: künstliche Befruchtung etc (da tun mir die schwulen Paare leid, denn diese können keine Kinder austragen, müssen sich also ggf Leihmütter suchen und das ist ja hier verboten) -> Population steigt etc etc

    @Scylthe vielen Dank für deine Worte, kann dir da nur 100% zustimmen. :)
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    Ok, dann will ich das mal näher erklären:
    Ich wußte, dass das Brennstoff geben würde :)
    Aber so böse, wie Ihr das auslegt, meinte ich das gar nicht. Im Gegenteil: Ich halte das für etwas positives! So zeigt es doch, dass jeder Mensch sein eigener Herr/seine eigene Frau ist.
    Homosexualität ist tatsächlich eine Entscheidung. Allerdings eine, die tief in einem drin steckt. Möglicherweise entwickelt sich diese Gesinnung schon sehr früh, möglicherweise sehr spät. Das mag bei jedem unterschiedlich sein. Dem Einen ist es bewusst, dem Anderen weniger.
    Tatsache ist jedoch, dass Homosexualität nicht heilbar ist und auch nicht sein muss, da es ja kein körperlicher defekt ist. Es ist eine Einstellung, genauso, wie man sich entscheidet, ein guter oder ein böser Mensch zu sein (nicht falsch verstehen, das soll nicht heißen, dass Schwule/Lesben gut oder böse sind. Es ist einfach ein Beispiel.)
    Ja, ich gestehe, dass sich die Wissenschaft noch nicht zu 100% sicher ist, ob nicht doch davon irgendwas in den Genen steckt. Die Tendenz geht aber wohl eher dahin, dass es nicht so ist. Wenn es denn doch so wäre, würde die Wissenschaft doch an einem Heilmittel arbeiten, eben weil halt, wie Chuchu es beschrieben hat, ja doch so viele darunter leiden, wenn sich feststellen, dass sie sich zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlen. Das ist auch unabhängig davon, ob es ein medizinisches oder ein genetisches Problem ist.
    Da ich nicht an gesundheitliche Problem bei diesem Thema glaube, muss es eine Einstellung/Gesinnung sein, die sich früher oder später entwickeln kann.
    Glaub mir, ich habe diese Diskussion in der Vergangenheit schon desöfteren geführt, mit Schwulen und mit Lesben.
    Du hast Recht, Chuchu, es ist nicht leicht, sich zu outen und es die Entwicklung dahin ist noch schwerer. Dennoch ist Homosexualität kein körperliches oder genetisches Problem, auch wenn man das im Mittelalter mal dachte.
    Mit meiner Aussage, dass man eine Entscheidung trifft, meinte ich lediglich, dass man die Entscheidung trifft, mit der man sich wohl fühlt und das ist auch richtig so. Wenn man irgendwann feststellt, dass das Leben als Hetero doof ist, probiert man halt eine andere Variante aus. Wenn die einem besser gefällt, bleibt man dabei. Und wenn sie einem dann auch noch wirklich viel besser gefällt, dann hält man auch, entgegen aller möglichen Problem daran fest.
    Wnn ein Mann eine Frau liebt, ist das genauso. Warum also nicht auch gleichgeschlechtlich. Wir sind auf der Welt, um zu lieben. In welcher Konstellation auch immer, ist dabei zunächst egal.

    So, ich hoffe, ich konnte die Gemüter jetzt ewas beruhigen. Ich meinte es keineswegs negativ. Nein, es war eigentlich äußerst positiv gemeint.
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