Covid-19 (Coronavirus 2019)

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      blablub984 schrieb:

      Der Bundesregierung geht es nur um die Wirtschaft das die nicht eingeht wie bei einer Pflanze. Ich vermute bei einer Durchseuchung geht die Wirtschaft langfristig auch zu Grunde.


      Das vermute ich auch. Der Mittelstand geht ja jetzt schon auf dem Zahnfleisch.

      Jedoch hört man aus den Medien dass Schulen als erstes geöffnet werden sollen, was für mich nur bedingt Sinn machen würde.

      Meine Befürchtung ist dass jetzt zu schnell gelockert wird, was die Situation schlagartig und vorallem drastisch verschlechtern könnte.

      Heyho,

      hier mal meine Meinung dazu...

      All diese Überlegungen beginnen ja mit dem Punkt, dass die Wirtschaft möglichst wenig Schaden erleiden sollte und gleichzeitig die gesamte Bevölkerung zu schützen/ die Intensiv-betten nicht zu überlasten. Hier gibt es nun 2 Möglichkeiten.

      1. Das Warten auf ein Impfstoff/ schnell und gezielt wirkendes Medikament.
      -> Dies würde Monate, wenn nicht sogar über ein Jahr dauern und somit nicht tragbar.

      2. Eine Herdenimmunität herleiten, bei der ein sehr hoher Prozentsatz der Bevölkerung immunisiert ist und das Virus so kaum noch Träger findet bis hin zum Aussterben des Erregers.
      Und genau das ist das Ziel, welches verfolgt wird. Das große Problem ist jetzt natürlich, wie lässt sich diese Ausbreitung kontrollieren und wo fängt man an? Eine Idee ist die Öffnung von Schulen, zumindest die Abschlussklassen/ stufen und Grundschulen unter verschärften Hygienevorschriften. Und gleichzeitig auch Betriebe wieder ins Laufen zu bekommen.
      Meiner Meinung nach haben hier die Betriebe den Vorrang, um sich einfach die Existenz zu sichern. Da hängen schließlich Familienschicksale dran. Ob man dann auch erstmal die Abschlussklassen in die Schule lässt ist eine Risikoabschätzung, welche ich gar nicht erst tätigen will. Wir haben einfach zuwenig Daten/ repräsentative Massentests, bei welchen wir feststellen können, wie groß die Dunkelziffer beziehungsweise die bereits vorhandene Immunität in den jeweiligen Altersstufen ist. Gleichzeitig fahren wir quasi die ganze Zeit blind. Wir werden erst in 2 Wochen feststellen können, ob sich über die Ostertage mit dem sonnigen Wetter der Patientenwachstum verstärkt hat.
      Das heißt dann aber auch, dass nach den ersten Öffnungen mindestens 2 Wochen abgewartet werden sollte, damit wir nicht in den gleichen endlosen Zyklus wie Italien, Spanien oder Frankreich rasseln.
      Ein meiner Meinung nach guter Test, so blöd sich das auch anhören mag, wäre beispielsweise in Bayern bis zur Woche vor den Pfingstferien (Di 02.06. - Sa 13.06.) einmal alles nötige geöffnet zu haben. Natürlich aber die Abstandsregelungen etc., welche uns eh die nächsten Monate begleiten werden, weiterhin einhalten, sowie für während diesen Ferien erneut ein generelles Kontaktverbot aussprechen schließlich hätte man dann wohl eine der besten Studien durchgeführt, wie sich das Coronavirus zu diesem Zeitpunkt weiterhin ausbreitet. Und nein, es soll nicht so klinken als ob (wir) Bayern nun Versuchskaninchen wären. Natürlich ist trotzdem eine sensible schrittweise Öffnung, bei der eine Notbremse bereit liegt, durchzuführen.

      Aber weiterhin solche Ausgangssperren, wie aktuell, aufrecht zu erhalten bringt uns weder zum Ziel der Herdenimmunität, noch dämmt es den wirtschaftlichen Schaden zu mindestens ansatzweise ein.
      Man sollte hier immer das große ganze im Blick haben und dementsprechend: Bleibt gesund und immer in Ruhe das Klopapier verbrauchen :thumbup:

      - Marki

      P.S. Hab mir im Nachhinein, nachdem ich diesen Text geschrieben habe, das Video angeschaut und festgestellt, dass dieser Text zur hälfte genau diesem entspricht :whistling:

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Markibust“ ()

      Ich finde, dass man zumindest öffentlich über Lockerungen reden muss und zumindest einen kleinen Happen in Aussicht stellen sollte. Die Leute und da schließe ich mich mit ein, brauchen einen Hoffnungsschimmer, um die Tage auf irgendwas zählen zu können. Ich denke, dass sonst die Verbote nicht mehr ernst genommen werden. Was man, wann und wie öffnet, darüber sollen sich die Wissenschaftler Gedanken machen. Ich denke aber, dass man mit kleineren Läden und nicht mit Grundschulen anfangen sollte (da verstehe ich die Leopoldina Studie nicht so ganz). Selbstverständlich darf man immer nur einen kleinen Schritt nach dem nächsten machen und muss dann abwarten. Gegebenenfalls muss man leider wieder die Notbremse ziehen und die Maßnahmen wieder verschärfen.

      Interessant ist, dass die Deutschen wieder wesentlich mobiler/lockerer werden, wie die Auswertung der Handydaten und auch eine Studie zur Akzeptanz der Maßnahmen zeigen. Siehe spiegel.de/panorama/corona-loc…0d-47c5-bf40-2ce4c26b9a7a

      Die Lockerungen dürfen aber auf keinen Fall gemacht werden, bevor sich die Lage nicht etwas nachhaltiger beruhigt hat (und natürlich die nötigen Vorbereitungen getroffen worden sind, wie z.B. Tracking Apps, mehr Tests oder eine Maskenpflicht). Dabei spielen für mich hauptsächlich die Zahlen der aktiven Fälle und die Zahlen der täglichen Neuinfektionen eine Rolle. Also alles unter der Berücksichtigung der Kapazitäten der Krankenhäuser. Ich verstehe nicht so ganz, warum man vor allem der Entwicklung der aktiven Fälle nicht mehr Beachtung schenkt. Die kumulierten Fälle sind aus meiner Sicht zum Beispiel völlig uninteressant, da bereits sehr viele davon wieder gesund oder eben leider manche verstorben sind.

      006eragon
      Kadcon-Wochenblatt - Kadcons am längsten bestehende Zeitung.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „006eragon“ ()

      Bei Punkt zwei Stimme ich dir zu @Markibust.

      Dies wird und muss auch unser Ziel sein. Aber wie du bereits schon richtig festgestellt hast, fahren wir die ganze Zeit im dunklen, da wir weder einen Impfstoff (Wie im Video gesagt, sportlich geschätzt Frühjahr 2021 verfügbar) noch nicht alle Details über das Virus haben.

      In China sind jetzt Menschen, die das Virus bereits hatten, und negativ getestet wurden, wieder "erkrankt" bzw. positiv getestet worden. Da gilt es noch herauszufinden, ob die das Virus noch in sich hatten oder ob sie erneut erkrankt sind (das wäre sehr schlecht, denn das würde eine kurze Immunität bedeuten).

      Ja, wir müssen sehr aufpassen, in den USA gehts ja gerade auch drunter und drüber, und die Maßnahmen müssen gelockert werden, das ist klar. Die Frage ist nur wann das geschehen wird.


      LG

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „_Abelardo_“ ()

      _Abelardo_ schrieb:

      Die Frage ist nur wann das geschehen wird.


      So schnell wie möglich. Vorstoßen sollte hier natürlich die Bundesländer/ Regionen, welche aktuell am wenigsten infizierte haben. Aber auch die anderen müssen einen ersten Schritt wagen. So dumm es klingt, wir brauchen infizierte für die Herdenimmunität. Es bringt uns nichts, wenn wir in der aktuellen Situation noch 4 Wochen ausharren, bis wir eine verdopplungszeit von 100 oder mehr Tagen haben. Denn es werden wieder mehr infizierte, das lässt sich bei einer Lockerung nicht aufhalten und warum also damit warten einen möglichst kontrollierten Anstieg zu erzielen? Meiner unfachmänisvhen Meinung wäre es sogar für die Psychologie besser das Niveau eine gewisse Zeit zu halten, als erst die Zahlen möglichst klein werden zu lassen und darauf einen neuen Ausschlag zu generieren.
      Wie gesagt nur meine unfachmänischen unbelegte Meinung. ;)
      Herdenimmunität/Durchseuchung ist nicht wirklich eine Alternative, bevor es konkrete Medikamente oder eine Impfung gibt.

      Klingt reißerisch und ist es wohl auch, der Vergleich passt aber relativ gut: Wer "Herdenimmunität" sagt, sagt auch "Naja, Opa wäre eh bald gestorben."
      Das klingt hart und trifft natürlich auch nicht in allen Fällen zu, ist aber ein Satz, über den man nachdenken muss. Es gibt in Deutschland 25+ Millionen Menschen, die in irgendeiner Form zu einer Risikogruppe gehören. Diese Menschen sterben im Zweifelsfall auch, wenn sie infiziert werden und volle medizinische Aufmerksamkeit bekommen, einfach weil durch die Vorerkrankungen der Verlauf zu schwer ist. Auch diese Menschen möchten gerne weiter leben.

      Ein Vorgehen, das ich jetzt schon mehrfach als Vorschlag gesehen habe, ist die Isolation der Risikogruppen und Öffnung für alle anderen Menschen. Dabei gibt es aber ein paar Fragen, die mir die Leute, die diese Strategie befürworten, noch nicht beantworten konnten.
      Wie gehe ich damit um, wenn ich als gesunder Mensch mit einer oder mehreren Personen der Riskiogruppen in einer Wohnung lebe? Isoliere ich mich dann auch weiter, obwohl ich gesund bin? Gehe ich raus und sorge mit für Herdenimmunität, riskiere damit aber das Leben meines Umfeldes? Wie funktioniert das? Das sind nicht selten Familien, das heißt man kann hier auch nicht einfach so sagen, dass die Menschen aus den Risikogruppen halt so lange wo anders wohnen sollen.
      Die andere Problematik: Was passiert, wenn die Herdenimmunität für die gesunden Menschen erreicht ist? Bei 70% auch die Menschen aus Risikogruppen wieder raus lassen? Dann sinkt plötzlich der Anteil an Menschen, die schon immunisiert sind auf ca. 40%, wir haben keine Herdenimmunität mehr und der Virus kann sich wieder gut verbreiten, dann aber zu guten Teilen in den Reihen der Risikogruppe. Klingt nach ner tollen Idee.

      Wenn man von Herdenimmunität redet, dann redet man eigentlich gleichzeitig davon, dass man mit dieser Strategie das Leben vieler Menschen in Deutschland opfert, damit die Wirtschaft wieder arbeiten und die anderen Leute in Ruhe raus gehen können. Ich lade jeden ein, mit den Zahlen aus der Heinsberg-Studie einmal durchzurechnen, wie viele Menschenleben das in etwa wären, wenn man Herdenimmunität ohne Medikamente oder Impfungen herstellen möchte.

      Der Eine oder Andere mag das jetzt als Panikmache empfinden. Ja, diese Zahlen und Resultate sind nicht schön, aber durch die Ergebnisse der Studie in Gangelt (Heinsberg), die vermutlich eher einen niedrigen Wert für die Gesamtmortalität ermittelt hat leider gedeckt.
      Ich will auch nicht ewig mit Ausgangsbeschränkungen leben, das will wohl niemand. Ich bin aber strikt gegen Öffnungsstrategien, in denen bewusst hingenommen wird, dass mehr Menschen sterben als nötig wäre, wenn man weniger schnell eine Öffnung anstrebt.
      An der Stelle sei dann auch nochmal daran erinnert, dass andere Länder die Verbreitung des Virus so weit gebremst haben, dass es von sehr vielen Infektionen pro Tag auf eine sehr geringe Zahl pro Tag gefallen ist. Dass diese Länder in Asien liegen und dort eine andere Mentalität herrscht (also die Menschen hier nicht diszipliniert genug und zu egoistisch für eine erfolgreiche Durchführung dieser Maßnahmen sind) zählt für mich nicht als Argument, nicht auch alles daran zu legen, die Fallzahlen auf diese Art zu senken.
      Wenn die Zahlen so gering sind, dann kann man gezielt diese Fälle + Umfeld isolieren, der Rest kann weitgehend uneingeschränkt mit etwas mehr Blick auf Hygiene einen normalen Alltag führen und es stecken sich bis es eine Impfung/Behandlung gibt möglichst wenige Menschen an.

      air

      airfighter007 schrieb:

      Wenn man von Herdenimmunität redet, dann redet man eigentlich gleichzeitig davon, dass man mit dieser Strategie das Leben vieler Menschen in Deutschland opfert, damit die Wirtschaft wieder arbeiten und die anderen Leute in Ruhe raus gehen können.


      Meiner Meinung nach MUSS der Schutz der Risikogruppen und allgemein der Bevölkerung die Grundvoraussetzung für die Wahl einer Exit-Strategie sein.

      airfighter007 schrieb:

      Ich bin aber strikt gegen Öffnungsstrategien, in denen bewusst hingenommen wird, dass mehr Menschen sterben als nötig wäre, wenn man weniger schnell eine Öffnung anstrebt.


      Genau dort sehe ich das Problem. Ich habe die Befürchtung dass die Schulen bereits nach den Osterferien wieder geöffnet werden (wenn auch nur Grund- und Sekundarstufe I) und dort neue Infektionswege geschaffen werden. Erklär mal einen Grundschüler, dass er zu seinen Freunden 1,5m Abstand halten muss. Die Schüler der Sekundarstufe I (was ich so aus meinem Umfeld mitbekommen habe) interessieren sich auch nicht besonders für die Hygieneregeln, weil sie es anscheinend noch immer nicht kapiert haben, wie verdammt ernst die Lage ist. Sorry, so blöd es klingt, aber man muss diese Idioten in einer Strategie auch berücksichtigen. Ich fände es gut wenn man das Öffentliche Leben solange runtergefahren lässt, wie es nur geht, sodass man evtl. mit einem Impfstoff weiter ist und vorallem mehr über das Virus weiß.

      Man redet im Bildungsbereich (Auf Bundes- sowie Länderebene) auch gerne von "fairen Bedingungen" was Abiturienten sowie allgemein Abschlussklassen betrifft. Ich kenne viele Studenten sowie auch Schüler, die dieses Jahr ihren Abschluss machen wollen, aber zur Risikogruppe gehören, wie sieht es mit denen aus? Für mich undenkbar dass die in naher Zukunft in die Schule gehen können geschweige denn ihre Abschlussprüfung schreiben können. Ich denke so ein Szenario ist auch nicht besonders Fair.

      airfighter007 schrieb:

      An der Stelle sei dann auch nochmal daran erinnert, dass andere Länder die Verbreitung des Virus so weit gebremst haben, dass es von sehr vielen Infektionen pro Tag auf eine sehr geringe Zahl pro Tag gefallen ist.


      Ja, das lässt sich eindeutig feststelllen. Jedoch bin ich in dieser Hinsicht auch mal gespannt wann wir unsere Maßnahmen lockern werden, Österreich hatte bereits einen Plan zur Lockerung festgelegt, und unser Ministerpräsident (Dr. Markus Söder, Bayern) hatte dies für eine "realistische Option" gehalten, dies einfach um 3 Wochen versetzt nachzumachen, wenn das eben die Zahlen zulassen.

      Aber anscheinend wird das auf Bundesebene entschieden, wie und vorallem wann wir lockern, sodass es wahrscheinlich ist, dass Deutschlandweit gleich gelockert wird.

      //EDIT: Ich hoffe dass es ab Mittwoch einen groben Fahrplan gibt, wie es mit dieser Pandemie weitergeht.




      Ich halte das weiterhin für ein sehr spannendes Thema, und bin wirklich gespannt wie es weitergeht.

      //EDIT (10:08 Uhr): Die Reproduktionszahl beläuft sich laut dem RKI (mMn. ein zuverlässiges Institut) auf 1,2.


      LG




      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „_Abelardo_“ ()

      Markibust schrieb:

      Aber weiterhin solche Ausgangssperren, wie aktuell, aufrecht zu erhalten bringt uns weder zum Ziel der Herdenimmunität, noch dämmt es den wirtschaftlichen Schaden zu mindestens ansatzweise ein.



      Die Frage wäre da noch wie lange hält die Immunität an ? In Süd Korea haben sich Immune schon wieder angesteckt.
      Ich fände es einfach schon mal gut wenn keiner lügen würde.
      Diese politischen Gründe warum man nicht genaue Zahlen gibt, Massengräber verschweigt, willkürliche Medikamententests...
      Das nervt mich am meisten an der Sache.
      Als wenn man über ein anderes Land schlecht denkt oder es einnimmt, nur weil sie dort medizinische Probleme haben oder das ausführende Organ zur Seuchenbekämpfung ne Flachpfeife ist wie in zB. England, Amerika, Türkei, Russland, N-Korea....
      Wer Böses von mir spricht, betrete meine GS nicht.
      Denn jeder hat in seinem Leben auf sich selber Acht zu geben!


      Japaner liefert den Beweis: Corona kann Hirnhautentzündung auslösen

      Der Japaner wird umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Während dem Transport erleidet der Mann mehrere epileptische Anfälle. Er muss intubiert und beatmet werden - ein Schreckensszenario. Später folgt die Diagnose: eine ausgeprägte Nackensteifigkeit - ein Hauptsymptom der Hirnhautentzündung. Noch später finden sich Hinweise auf eine Lungenentzündung. Der Nasen-Rachen-Abstrich auf das Coronavirus ist negativ, im Nervenwasser wird es jedoch nachgewiesen.

      Dieser Fall bestätigt, was vorher bereits vermutet wurde. Das Coronavirus kann eine Hirnhautentzündung auslösen. Der Fallbericht des Japaners wurde in der Fachzeitschrift „International Journal of Infectious Diseases“ veröffentlicht. Auch die Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN) berichtet in einer aktuellen Mitteilung von dem Fall.

      fr.de/panorama/corona-hirnhaut…covid-19-zr-13650066.html
      Der Bund will ermöglichen, Geschäfte bis zu einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern wieder zu öffnen. Das sieht eine Beschlussvorlage des Corona-Kabinetts für die Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder vor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin am Mittwoch vorlag. Die seit mehreren Wochen geltenden harten Kontaktbeschränkungen sollen demnach grundsätzlich bis zum 3. Mai verlängert werden.

      Unabhängig von der Verkaufsfläche sollen nach dem Papier Kfz-Händler, Fahrradhändler und Buchhandlungen wieder öffnen. Unter gleichen Auflagen sollten auch Kultureinrichtungen wie Bibliotheken und Archive sowie zoologische und botanische Gärten wieder öffnen können. Unter jenen Dienstleistungsbetrieben, bei denen körperliche Nähe unabdingbar sei, „sollen sich zunächst Friseurbetriebe darauf vorbereiten“, unter bestimmten Auflagen sowie „unter Nutzung von persönlicher Schutzausrüstung den Betrieb am 4. Mai wieder aufzunehmen“. Restaurants, Bars und Kneipen sollen wie bisher grundsätzlich geschlossen bleiben.

      Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen und Synagogen sowie religiöse Feierlichkeiten und Veranstaltungen sowie Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sollen nach den Vorstellungen des Bundes untersagt bleiben. Hotels sollten auch weiterhin „nur für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke zur Verfügung“ stehen.

      Prüfungen und Prüfungsvorbereitungen der Abschlussklassen des laufenden Schuljahres sollten nach entsprechenden Vorbereitungen unmittelbar wieder stattfinden können, heißt es in dem Papier weiter. Die Notbetreuung in den Kitas werde fortgesetzt und auf weitere Berufs- und Bedarfsgruppen ausgeweitet. Dadurch solle besonders Eltern in zentralen Wirtschaftsbereichen eine Rückkehr in den Arbeitsalltag ermöglicht werden.

      Ab dem 4. Mai sollen nach den Vorstellungen des Bundes prioritär auch die Schüler der Abschlussklassen und qualifikationsrelevanten Jahrgänge wieder in die Schule können, die im nächsten Schuljahr ihre Prüfungen ablegen. Zudem soll die letzte Klasse der Grundschule wieder in die Schule dürfen. Die Kultusministerkonferenz soll bis zum 29. April ein Konzept für weitere Schritte vorlegen, wie der Unterricht unter besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen insgesamt wieder aufgenommen werden kann.

      Kontaktsperren und Reiseverbote werden um zwei Wochen ausgeweitet. Das bedeutet, die aktuellen Vorgaben würden bis zum 3. Mai Bestand haben. Eine Aufhebung der Kontaktverbote, Versammlungs- und Reiseverbote kommt nach Ansicht der Politiker zu früh. Auch die Süddeutsche Zeitung berichtet nun von diesem Datum.
      Für einige Geschäfte werden dafür Lockerungen eingeführt. Läden mit 800 qm können wohl ab dem 20. April wiederöffnen
      Die Zahl der Besucher müsse bei Läden begrenzt sein, außerdem gelten Hygieneregeln.
      Ab dem 4 Mai sollen auch Geschäfte mit einer Größe von maximal 2500 qm öffnen dürfen. Auch Friseure sollen ab dem 4. Mai öffnen dürfen.
      Ein weiterer zentraler Punkt der Gespräche: Kein Bundesland soll einen Alleingang starten, Machtkämpfe um Sympathien vermieden werden. Beim Beschließen von Lockerungen soll an einem Strang gezogen werden - egal ob Bayern oder Nordrhein-Westfalen.
      Das wiederum ist auch hinsichtlich Schulen und Kitas wichtig. Hier gibt es unterschiedliche Ansätze in den Ländern, auch aufgrund der jeweiligen Situation - in Hessen wurde beispielsweise das Abitur bereits geschrieben. Was Krippen und Kindergärten betrifft, ist Zündstoff-Potenzial vorhanden: Sollen Geschäfte und möglicherweise Bars wirklich öffnen, bevor der Nachwuchs wieder in die Einrichtung darf? Viele Eltern sind gehandicapt - ein nicht zu unterschätzender Aspekt hinsichtlich Wirtschaftsleistung. Dem BEricht nach sollen Schulen, Universitäten und Kitas bis zum 4. Mai deutschlandweit geschlossen bleiben. Danach sollen die Länder individuell entscheiden.



      merkur.de/politik/coronavirus-…egierung-zr-13651083.html

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „blablub984“ ()

      yologamer_2000 schrieb:

      Eisnebel schrieb:



      Oder auch einfach garnicht Tragen...
      So oft wie man die an und ausziehen soll, können mich die leute die das eingeführt haben liebend gerne am A** lecken .-.


      Ob du es glaubst oder nicht: für deine Mitmenschen hat es einen Sinn, dass man eine Maske (am besten FFP2 oder besser, wenn sowieso vorhanden) (zumindest, wenn du in kleinen Räumen bist oder Menschenkontakt hast) richtig trägt. Und von "ausziehen soll" habe ich noch nie irgendwas gehört, du kannst die auch einfach anbehalten. Ist als Brillenträger manchmal nervig, aber es gibt im Internet auch genug Tricks gegen das Beschlagen. Und die Menschen, die das eingefügt haben, denken sich bei manchen Sachen auch etwas und ich glaube auf Letzteres haben sie nicht so viel Lust ^^

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Patrick_0905“ ()

      yologamer_2000 schrieb:

      Eisnebel schrieb:



      Oder auch einfach garnicht Tragen...
      So oft wie man die an und ausziehen soll, können mich die leute die das eingeführt haben liebend gerne am A** lecken .-.

      An der Stelle ein ironisches Danke an dich und andere, die diese Einstellung haben. Ihr gefährdet alle eure Mitmenschen und dadurch indirekt euch und eure Familie und das nur, weil das Tragen einer Maske für euch lästig ist. Wenn der Preis der Freiheit, sich mit Freunden zu treffen, in den Biergarten zu gehen, etc. aus dem Tragen einer Maske und einigen Hygiene-Regeln besteht, dann ist das doch eigentlich ein relativ kleiner Preis oder? Aber wir könnten natürlich auf alle diese Regeln verzichten und diese ignorieren und dann alle paar Wochen wieder für ein paar Wochen in den Lockdown gehen. ;)

      Zusammengefasst: Keine Maske in einer vollen Bahn/einem vollen Supermarkt zu tragen, kann im Worst Case bedeuten, dass du unbewusst Leute töten könntest und einen weiteren Lockdown provozierst.

      Sind wir mal ehrlich: Keiner von uns trägt die Maske gerne, aber so schlimm, wie manche ständig behaupten, ist das gar nicht. Also ich habe mich da ganz gut dran gewöhnt und finde es auch nicht so wild. Ich habe trotzdem großen Respekt für die Leute, die damit 8h am Tag arbeiten. Das ist nochmal etwas anderes. Eine Maske zu tragen, ist auf jeden Fall nen gutes Statement und man zeigt, dass einem andere nicht egal sind.

      006eragon
      Kadcon-Wochenblatt - Kadcons am längsten bestehende Zeitung.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „006eragon“ ()

      006eragon schrieb:

      yologamer_2000 schrieb:

      Eisnebel schrieb:



      Oder auch einfach garnicht Tragen...
      So oft wie man die an und ausziehen soll, können mich die leute die das eingeführt haben liebend gerne am A** lecken .-.

      An der Stelle ein ironisches Danke an dich und andere, die diese Einstellung haben. Ihr gefährdet alle eure Mitmenschen und dadurch indirekt euch und eure Familie und das nur, weil das Tragen einer Maske für euch lästig ist. Wenn der Preis der Freiheit, sich mit Freunden zu treffen, in den Biergarten zu gehen, etc. aus dem Tragen einer Maske und einigen Hygiene-Regeln besteht, dann ist das doch eigentlich ein relativ kleiner Preis oder? Aber wir könnten natürlich auf alle diese Regeln verzichten und diese ignorieren und dann alle paar Wochen wieder für ein paar Wochen in den Lockdown gehen. ;)

      Zusammengefasst: Keine Maske in einer vollen Bahn/einem vollen Supermarkt zu tragen, kann im Worst Case bedeuten, dass du unbewusst Leute töten könntest und einen weiteren Lockdown provozierst.

      Sind wir mal ehrlich: Keiner von uns trägt die Maske gerne, aber so schlimm, wie manche ständig behaupten, ist das gar nicht. Also ich habe mich da ganz gut dran gewöhnt und finde es auch nicht so wild. Ich habe trotzdem großen Respekt für die Leute, die damit 8h am Tag arbeiten. Das ist nochmal etwas anderes. Eine Maske zu tragen, ist auf jeden Fall nen gutes Statement und man zeigt, dass einem andere nicht egal sind.

      006eragon


      Es geht ums prinzip. Und wenn ich damit andere menschen umbringe dann eben pech. Bei 100 Infizierten in ganz österreich so rum heulen zu müssen mit den Maßnahmen
      ist einfach nur Kindergarten...





      *klick*

      Patrick_0905 schrieb:

      yologamer_2000 schrieb:

      Eisnebel schrieb:



      Oder auch einfach garnicht Tragen...
      So oft wie man die an und ausziehen soll, können mich die leute die das eingeführt haben liebend gerne am A** lecken .-.


      Ob du es glaubst oder nicht: für deine Mitmenschen hat es einen Sinn, dass man eine Maske (am besten FFP2 oder besser, wenn sowieso vorhanden) (zumindest, wenn du in kleinen Räumen bist oder Menschenkontakt hast) richtig trägt. Und von "ausziehen soll" habe ich noch nie irgendwas gehört, du kannst die auch einfach anbehalten. Ist als Brillenträger manchmal nervig, aber es gibt im Internet auch genug Tricks gegen das Beschlagen. Und die Menschen, die das eingefügt haben, denken sich bei manchen Sachen auch etwas und ich glaube auf Letzteres haben sie nicht so viel Lust ^^


      Dann zeig mir doch mal nen shop wo man FFP2+ Masken noch preiswert kaufen kann... Wir haben aktuell nichtmal klassifizierte Maskten -> Shutz <= 0

      Wenn schon müsste jeder eine FFP3 Maske tragen, dann hätten wir eine 99%ige sicherheit. Aber mit den unklassifizierten wo an allen ecken die luft etc. mit allen partikeln raus kann bringt der schutz eher weniger. Da ist mMn sogar der Mindestabstand schlauer und effektiver..





      *klick*

      yologamer_2000 schrieb:

      Wenn schon müsste jeder eine FFP3 Maske tragen, dann hätten wir eine 99%ige sicherheit. Aber mit den unklassifizierten wo an allen ecken die luft etc. mit allen partikeln raus kann bringt der schutz eher weniger. Da ist mMn sogar der Mindestabstand schlauer und effektiver..


      Die unklassifizierten Masken sind auch nicht da um einen 100%igen Schutz zu gewährleisten, sie sind lediglich dazu da um das Risiko zu verringern, denn eins ist klar: Es kommen weniger Partikel durch mit Maske als ohne.

      Kombiniert mit dem Mindestabstand ergibt das ein ziemlich gutes Konzept und gewährleistet einen Alltagstauglichen Schutz.

      FFP2+ Masken wären besser, die werden aber für die Mitarbeiter im Krankenhaus benötigt - wir haben die Anzahl an Masken, die wir bräuchten, einfach nicht.

      Schützen und geschützt werden!



      LG